Bei einem Ortstermin mit Oberbürgermeister Peter Jung zeichnete sich ein Kompromiss ab.

Bisher endet der ausgebaute Teil der Sambatrasse an der Hindenburgstraße.
Bisher endet der ausgebaute Teil der Sambatrasse an der Hindenburgstraße.

Bisher endet der ausgebaute Teil der Sambatrasse an der Hindenburgstraße.

Anna Schwartz

Bisher endet der ausgebaute Teil der Sambatrasse an der Hindenburgstraße.

Cronenberg. Die Sambatrasse könnte eine wunderbare Radfahr-Verbindung zwischen Cronenberg und Elberfeld sein – wenn die Ausbaustrecke nicht an der Hindenburgstraße am Zoo einfach endete. Forderungen nach einer Verlängerung des Ausbaus bis zur Steinbeck hat die Stadt bisher abgewiesen. Jetzt könnte es ein kleines Stück Verlängerung geben, das immerhin ein komfortableres Weiterfahren ermöglicht.

Ein Ortstermin mit Oberbürgermeister Peter Jung hat nach Angaben von Anwohner und Trassen-Fan Harald Lindemann. die Wende gebracht: „Wir haben uns auf eine Verlängerung geeinigt“, fasst er das Ergebnis des Treffens zusammen.

Danach könnte die Trasse einige hundert Meter verlängert und dann an den Kleingärten am Ende der Tiergartenstraße auf die Straße Schwarzer Weg geführt werden. „Das wäre ein großer Fortschritt“, so Lindemann.

Über das Zusatzstück könnten Radfahrer die enge und vielbefahrene Kurve des Schwarzen Wegs umfahren und ohne Treppen auf die Straße gelangen. „Die Rampe zur Straße gibt es schon“, so Lindemann.

Umsetzung kann noch dauern

Rainer Widmann, Fahrradbeauftragter der Stadt, hat nun den Auftrag, ein Konzept für diese Verlängerung zu erstellen, Aufwand und Kosten zu berechnen. Seine Ergebnisse will er in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss am 30. April vorstellen. Wann Radler dann tatsächlich über das Zusatzstück rollen, sollte es ein Okay geben, steht noch nicht fest. Widmann befürchtet: „Das dauert noch.“

Harald Lindemann hält diese kurze Verlängerung für einen guten Kompromiss. Er hat die Stadt schon mehrfach angesprochen und freut sich, dass etwas in Bewegung gekommen ist: „Bisher hat es einer auf den anderen geschoben. Ich habe den Stein ins Rollen gebracht.“

Er hat Verständnis dafür, dass ein längerer Ausbau der Trasse aufwendig und teuer wäre. Denn im weiteren Verlauf führe die Trasse an einem steilen Hang entlang, man müsse die darunter liegende Stützmauer erneuern und möglicherweise Zäune errichten, um Nutzer vor Abstürzen zu schützen.

Peter Vorsteher von den Grünen begrüßt den kleinen Fortschritt, hält aber an dem Ziel fest, die Trasse bis zur Steinbeck zu verlängern. Das bisherige Argument der Stadt, der Trassenverlauf an dieser Stelle sei zu steil für Radfahrer, will er widerlegen, indem er demnächst zu einer Radtour an der Trassenroute einlädt.

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