Stadt will Straße zum Hospiz herrichten.

Cronenberg
Für Autofahrer ist die Straße Kaisereiche eine Herausforderung. Jetzt wird sie hergerichtet.

Für Autofahrer ist die Straße Kaisereiche eine Herausforderung. Jetzt wird sie hergerichtet.

Stefan Fries

Für Autofahrer ist die Straße Kaisereiche eine Herausforderung. Jetzt wird sie hergerichtet.

Wuppertal. Die Straße Zur Kaisereiche ist einspurig, rissig und hügelig, zum Wald nicht richtig befestigt und an vielen Stellen geflickt worden – auch deswegen kann der Autofahrer Richtung Kinderhospiz Burgholz, Kita Zwergenburg und zum Bildungszentrum Burgholz teilweise nur Tempo 20 fahren. Es war Bedingung im Zuge der Verhandlungen zum Bau eines Kinderhospizes,. Seit nun will sich die Stadt an ihr Versprechen halten und die Straße für 90 000 Euro herrichten.

Zum einen ist der Verkehr zur Kita Zwergenburg an der Straße durch Abholen und Bringen von Kindern der Kita und Besuchern im Hospiz angestiegen, zum anderen machen sich hügelige und rissige Straßen beim Fahren bemerkbar. Das ist unangenehm für schwer Kranke: „Die Kinder sitzen im Auto und da ist jeder Hügel schmerzhaft“, weiß Kerstin Wülfing vom Kinderhospiz. Im Hospiz sei man darum froh, dass die Straßen endlich gemacht wird.

„Aufgrund von zahlreicher Straßenschäden wird die Straße auf 2500 Quadratmetern instand gesetzt“, so Stadtsprecherin Martina Eckermann. Die alte Fahrbahn werde abgefräst und es entstünde eine neue Tragschicht. Voraussichtlich Ende Juli ist es soweit, geplant sei derzeit die Zeit vom 20. Juli bis zum 1. August, berichtet Eckermann.

Für die Asphaltierung müsse die Straße sogar zwei Tage gesperrt werden, zurzeit sei man da in Abstimmung mit den Betroffenen. „Die Kita würde die Straße am liebsten in den Ferien herrichten lassen, was widerrum schlechter für das Hospiz ist, weil die da regeren Betrieb haben“, berichtet Eckermann. Weshalb sich der genaue Termin auch noch verschieben könne. Insgesamt müssten zwei Arbeitstage lang die Straße gesperrt werden, wobei man den Zeitraum zwischen Bringen und Abholen der Kita-Kinder nutzen möchte. „Ein Notfalleinsatz wird aber zu jeder Zeit möglich sein“, beruhigt Eckermann.

„Der Waldweg war anfangs noch schlechter zu befahren“, erinnert sich Kitaleiterin Anke Lücker. Alle wüssten, dass die Straße gemacht werden muss und man freue sich darauf, irgendwann ganz normal zum Betrieb zu kommen. Schließlich seien 60 Personen betroffen.

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