Das sechste „Cronenberg hilft – weiter“ – Konzert brachte 23500Euro für den guten Zweck.

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Viele Musiker sorgten bei dem Benefiz-Konzert für gute Stimmung.

Viele Musiker sorgten bei dem Benefiz-Konzert für gute Stimmung.

Gerhard Bartsch

Viele Musiker sorgten bei dem Benefiz-Konzert für gute Stimmung.

Cronenberg. Es ist der gute Zweck, der Menschen zusammenhält. Es sind Katastrophen wie die aktuelle in Haiti, die jedem guten Zweck einen noch tieferen Sinn verleihen. Es sind Initiativen wie "Cronenberg hilft - weiter", die bewegen und verändern. Zum sechsten Mal war am Samstag die Alte Schmiede der Cronenberger Firma Knipex Schauplatz des mehrstündigen Unterhaltungsmarathons.

2000 Besucher drängelten sich bis
tief in die Nacht in den Hallen

Auch dieses Jahr werden die Einnahmen des Benefizkonzertes gespendet: an die Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschernobyl, an den Bergischen Kinderhospizdienst der Caritas und an die Katastrophengebiet Haiti.

Bunt, frisch und lebendig ging es in den Hallen der Alten Schmiede zu. Mit hellen Klängen verzauberte der Cronenberger Posaunenchor. Klassisch wurde es mit Werner Dickel (Geige), Michael Hablitzel (Cello) und Jee-Young Phillips (Piano), die mit Stücken aus den "Vier Jahreszeiten" von Astor Piazzolla brillierten.

Für Witz und Komik sorgte Nicolas Evertsbusch vom Kölner Kabarett, der mit provokanten Texten lautes Gelächter erntete. Außerdem gab’s Lose zu kaufen, Würstchen und Salat standen bereit. Insgesamt eine stimmungsgeladene Mischung, die auch bei den Gästen Zuspruch fand: viele Zuhörer fanden keinen Platz, rund 2000 drängelten sich bis tief in die Nacht in den Hallen. "Das sieht nach Rekordsumme aus. Noch nie war es hier so voll", erzählte Knipex-Geschäftsführer Ralf Putsch.

Dass die Firme ihre Räume von Jahr zu Jahr zur Verfügung stellt, sei für den Gesellschafter selbstverständlich, betonte er. Mit der Tsunami-Katastrophe 2004 wurde das Projekt "Cronenberg hilft - weiter" ins Leben gerufen. Schon das erste Konzert damals war erfolgreich: 20000 Euro brachte es ein. Auch dieses Jahr hoffte Uli Armbruster, Veranstalter des Benefizkonzerts, nicht umsonst auf einen hohen Betrag: 23500 Euro kamen zusammen.

23 500 Euro hat die Benefiz-Veranstaltung eingebracht. Rund 8000 Euro gehen jeweils an die Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschernobyl, an das Kinderhospiz Küllenhahn des Bergischen Hospizdienstes der Caritas und die Haiti-Erdbebehilfe von Ärzte ohne Grenzen.

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