Umfangreiche Sanierungarbeiten im Ganzjahres-Bad auf Korzert vor der Sommersaison, die am Montag beginnt.

Umfangreiche Sanierungarbeiten im Ganzjahres-Bad auf Korzert vor der Sommersaison, die am Montag beginnt.
Das frischgestrichene Becken am Neuenhof füllt sich langsam. Am Montag kann es losgehen.

Das frischgestrichene Becken am Neuenhof füllt sich langsam. Am Montag kann es losgehen.

Stefan Fries

Das frischgestrichene Becken am Neuenhof füllt sich langsam. Am Montag kann es losgehen.

Korzert. „Wasser Marsch“ - hieß es gestern im Freibad Neuenhof. „Lange mussten wir zittern, ob wir am kommenden Montag pünktlich würden eröffnen können“, sagt der 1. Vorsitzende Burkhard Orf und atmet auf: Nach umfangreichen und mit einigen unliebsamen Verzögerungen behafteten Sanierungsmaßnahmen konnte endlich Wasser ins Becken eingelassen werden, und so steht dem vorgesehenen Start der Sommerbadesaison am 1. Mai um 11 Uhr nichts mehr im Wege.

Als letztes fehlten bis Dienstag noch die Schieber für das völlig neue und größere Rohrsystem der beiden flammneuen Filterkessel zur Wasseraufbereitung. Die bleiben dem normalen Besucher im Technikhaus zwar verborgen, ihre Erneuerung war aber für den Betrieb unabdingbar, nachdem die alten endgültig nicht mehr zu halten gewesen waren.

Zusammen mit der Erneuerung der Damenduschen inklusive neuer Erwärmung und der üblichen Herrichtung des Beckens inklusive neuem Anstrich musste der SV Neuenhof rund 200 000 Euro investieren. „Sie viel wie noch nie vor einer Saison“, sagt Orf, der hofft, dass nun erst einmal länger Ruhe ist. Ähnlich wie beim Becken selbst, das früher mal drohte, an einer Stelle abzusacken, bis man dort einen Hohlraum im Untergrund mit Spritzbeton gefüllt hatte.

2600 Mitglieder hat der Verein im Sommer, 1300 im Winter, nach dem es hektisch wird, bis die immer wieder nötigen Arbeiten für die Sommersaison getätigt sind. Diesmal hakte es daran, das man vom ersten Kesselbauer falsche Kessel bekommen und der zweite dann keine Kapazität mehr hatte – bis man endlich mit dem dritten zum Erfolg kam. „Ob wir bis Montag schon auf die üblichen 26 bis 28 Grad Wassertemperatur kommen, weil das Wasser ja erst einlaufen und erwärmt werden muss, kann ich noch nicht versprechen, aber ich denke mal, das ist kein Problem und hat sich in Kürze erledigt“, sagt Burkhard Orf.

Die Energie, die die wohlige Wassertemperatur ermöglicht, kommt wie immer als Abfallprodukt von der benachbarten Müllverbrennungsanlage der AWG, zu der man auch sonst ein gutes Verhältnis pflegt.

Die Wärme düfte neben den Mitgliedern wie immer auch Tagesgäste anziehen, die täglich zwischen 6.30 und 19 Uhr ebenfalls ins Bad dürfen.

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