Das Buch „Cronenberg – Geschichte und Eigenart“ von Peter Bockemühl wird neu aufgelegt – mit Ergänzungen der Jahre 1953 bis 2009 von Jürgen Eschmann.

Bei der Buchvorstellung: Jürgen Eschmann, Ralf Putsch und Petrus Bockemühl (v.li.).
Bei der Buchvorstellung: Jürgen Eschmann, Ralf Putsch und Petrus Bockemühl (v.li.).

Bei der Buchvorstellung: Jürgen Eschmann, Ralf Putsch und Petrus Bockemühl (v.li.).

Schmahl

Bei der Buchvorstellung: Jürgen Eschmann, Ralf Putsch und Petrus Bockemühl (v.li.).

Cronenberg. "Ich besitze einiges an Literatur über Cronenberg. Doch eine so zusammenhängende Geschichte über Cronenberg gibt es sonst nicht", sagt Ralf Putsch, Inhaber der Firma Knipex, bei der Vorstellung der Neuauflage des Bandes "Cronenberg - Geschichte und Eigenart". Peter Bockemühl hatte dieses Buch verfasst, das 1953 kurz nach seinem Tod erschien. Jürgen Eschmann hat die Geschichte Cronenbergs um die Jahre 1953 bis 2009 ergänzt. Dabei widmete er sich unter anderem den Themen Straßenbahn, Samba, Sport, Schulen, Rathäuser und Kirchen. Gemeinsam mit Petrus Bockemühl, dem Sohn des Autors, wurde Korrektur gelesen, ehe sich Wolfgang Schiffer um die drucktechnische Umsetzung kümmern konnte. Ab heute ist der Geschichts-Band im Cronenberger Schreibwaren- und Buchhandel zum Preis von zwölf Euro erhältlich.

"Peter Bockemühl hat die Cronenberger als dickköpfig und eigensinnig beschrieben. Beim Kampf um den Erhalt des Sambas haben sie aber vier Jahre lang bewiesen, dass sich nicht nur vor ihrer eigenen Haustür kehren können", sagte Jürgen Eschmann und schlug so die Brücke zwischen dem Originaltext und seinen Ergänzungen.

Anschaulich und lebendig werden Eigenarten und Bräuche beschrieben

"Die Cronenberger sind über Jahrzehnte immer dieselben geblieben. Cronenberg bleibt Cronenberg", bekannte sich Jürgen Eschmann zum Stadtteil. "Ich bin immer noch von der anschaulichen und lebendigen Sprache des Buchs überrascht. Das ist nicht der Jargon eines Theologen", sagt derweil Petrus Bockemühl über den Stil seines Vaters. Beispielhaft dafür sei das Kapitel über die Wirtschaft im Ort.

Spannend findet Ralf Putsch den kulturgeschichtlichen Abriss, wo unter anderem die Bräuche rund um Hochzeiten und Beisetzungen beschrieben werden.

Illustriert wird der Band mit Zeichnungen des Autors und seines Sohnes sowie mit Fotos aus den vergangenen 56 Jahren.

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