Mehr als 33 Vereine hatten sich für den Wettbewerb beworben. Zehn wurden ausgezeichnet.

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Die stolzen Preisträger des Anlagenwettbewerbs der Kleingärtner 2009 (v.l.n.r.): Knut Schulz (2. Platz ), Wolfgang Bläsing (2. Platz), Wilfried Remschuß (1. Platz), Fritz Ortmeier (1. Vors. Kleingärtner Wuppertal), Wilfried Rind (1. Platz), Wilhelm Hedemann (1. Platz) und Lothar Stein (3. Platz ).

Die stolzen Preisträger des Anlagenwettbewerbs der Kleingärtner 2009 (v.l.n.r.): Knut Schulz (2. Platz ), Wolfgang Bläsing (2. Platz), Wilfried Remschuß (1. Platz), Fritz Ortmeier (1. Vors. Kleingärtner Wuppertal), Wilfried Rind (1. Platz), Wilhelm Hedemann (1. Platz) und Lothar Stein (3. Platz ).

Gerhard Bartsch

Die stolzen Preisträger des Anlagenwettbewerbs der Kleingärtner 2009 (v.l.n.r.): Knut Schulz (2. Platz ), Wolfgang Bläsing (2. Platz), Wilfried Remschuß (1. Platz), Fritz Ortmeier (1. Vors. Kleingärtner Wuppertal), Wilfried Rind (1. Platz), Wilhelm Hedemann (1. Platz) und Lothar Stein (3. Platz ).

Kleingartenvereinen lastet ein miefiges, mit bösen Vorurteilen behaftetes Image an. Zu Unrecht, wie die Preisvergabe des Anlagenwettbewerbs 2009 am Samstag zeigte. Bis auf den letzten Platz war das Vereinsheim Edelweiß an der Cronenberger Straße 170a gefüllt, und junge wie alte Schrebergärtner erwarteten voll Spannung die Bekanntgabe der Ergebnisse.

Gespannte Atmosphäre im Saal - der Sieger wurde lange geheim gehalten

"Wir haben dieses Jahr erstmals vorher nicht verraten, wer das Rennen gemacht hat", sagte Fritz Ortmeier, Vorsitzender des Kreisverbands der Kleingärtner, sichtlich erfreut über die gespannte Atmosphäre im Saal. 33Vereine hatten sich für den Wettbewerb beworben, die besten acht schafften es schließlich in die Endrunde. Am 19. September besichtigte eine elfköpfige Jury, unter anderem aus Mitgliedern der Ratsfraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen, die verbliebenen Kleingartenvereine, um die Platzierungen zu ermitteln. Bewertet wurden beispielsweise der Gesamteindruck und die Bürgerfreundlichkeit des Vereinsgeländes sowie Pflege und Schnitt der Gehölze der Einzelgärten. Zudem galt es, zwei Sonderpreise zu vergeben, die von der SPD-Ratsfraktion für den schönsten Spielplatz und von MdB Manfred Zöllmer für den Garten mit den größten ökologischen Besonderheiten ausgelobt waren.

Nach dem Auftritt einer Party-Liveband wurden endlich die Ergebnisse bekannt gegeben. Mit Humor führte Fritz Ortmeier durch die Preisverleihung, der Bezirksbürgermeister von Elberfeld, Hans Jürgen Vitenius, übergab die Preise und freute sich, "für diesen schönen Anlass in Vertretung von Peter Jung diese Aufgabe erfüllen zu dürfen". Strahlender Sieger des Tages war der Kleingärtnerverein Springen aus Barmen.

Schrebergärten sind stolz auf ihre Sonderpreise

Neben dem ersten Platz beim Anlagenwettbewerb erhielten die Schrebergärtner auch die zwei Sonderpreise. "Natürlich erfüllt einen das Ergebnis mit Stolz", sagte der Vorsitzende des Vereins Wilfried Rind. "Wir haben uns dieses Jahr auch mächtig rein gehängt, und so ist die Freude wirklich groß."

Der Kleingärtnerverein hatte in diesem Jahr bereits eine Silbermedaille beim 6. nordrhein-westfälischen Kleingartenwettbewerb gewonnen. Am Ende waren aber auch die anderen Teilnehmer zufrieden. Zum Ausklang gab es ein großes Buffett im Jugendraum des Vereinsheims für alle Gartenfreunde.

Beim Anlagenwettbewerbs 2009 gab es folgende Platzierungen: 1.Platz: Springen; 2.Platz: Langerfeld; 3.Platz: Wolfsholz-Elsternbusch; 4.Platz: Waldfrieden; 5.Platz: Edelweiß; 6.Platz: Sonnenblick; 7.Platz: In der Böhle; 8.Platz: Leibusch. Im Jahr seines 90-jährigen Bestehens erhielt der Kleingärtnerverein Springen außerdem den Preis der SPD-Ratsfraktion für den schönster Spielplatz und den Preis des Bundestagsabgeordneten Manfred Zöllmer (SPD) für Ökologische Besonderheiten, die insgesamt mit 250 Euro ausgelobt waren.

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