Vorweihnachtliche Stimmung an Ständen und in der alten Schmiede.

Vorweihnachtliche Stimmung an Ständen und in der alten Schmiede.
Heike Dekkers, Ramona Lederer und Gudrun Riske stoßen am Kamin der alten Schmiede an .

Heike Dekkers, Ramona Lederer und Gudrun Riske stoßen am Kamin der alten Schmiede an .

Stefan Fries

Heike Dekkers, Ramona Lederer und Gudrun Riske stoßen am Kamin der alten Schmiede an .

Küllenhahn. „Wat habt Ihr et schön mollig hier“, sagte ein Besucher des 13. Küllenhahner Advents und atmete auf, als er durch die Doppeltür zum Kunst- und Handwerksmarkt trat. Doch nicht allein die Raumtemperaturen trugen zum Wohlbefinden bei. Für das Auge gab es reichlich Angenehmes wie die Handarbeitskünste von „Nähschmidtchen und die sieben Knöpfe“ oder die Schürze mit der Aufschrift „Auf die Plätzchen - fertig los“.

Plätzchen gab es neben allerlei Kunstgewerblichem umfänglich in einfallsreichen Kreationen wie „Fruchthäufchen“, „Vegane Marzipan-Steine“ oder „doppelt gefüllte Mürbchen.“ Kaffee und Kuchen wurden natürlich gleichfalls auf der adventlichen Festmeile auf dem eigens gesperrten Bereich der Küllenhahner Straße 225-242 angeboten. „Das haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal so gemacht wie beim Sommerfest“, verriet Michael Ludwig, der Vorsitzende des Küllenhahner Bürgervereins, der das kleine, aber sehr feine Fest zusammen mit der evangelischen Gemeindejugend Küllenhahn und Blumen Balewski, dessen Laden in eine Boutique verwandelt worden war, inszeniert hatte.

Das Unternehmen Bedachungen Hüttemann hatte gleichfalls einen Raum zur Verfügung gestellt, der es in sich hatte, nämlich eine alte Esse der einst dort beheimateten Hammerschmiede. „Aufwärmplatz“ stand auf einem Schild vor dem riesigen, abgesperrten Kamin, der von Stephan Güldenpfennig fachgerecht mit Brennholz beschickt wurde und heimelige Wärme erzeugte. Die rustikale Feuerstelle verbreitete vor allem Gemütlichkeit, so wie der gesamte Küllenhahner Advent, zu dem sich die Anwohner, aber auch immer mehr auswärtige Besucher gesellten.

Bei heißen Getränken, kräftiger Suppe und Bratwürstchen plauschten sie drinnen und draußen miteinander und kamen drei Wochen vor Heiligabend in die richtige Weihnachtsstimmung. Nico Sonnenschein war im feinen blauen Zwirn und mit offenem weißen Hemd zwar eher für eine sommerliche Gartenparty gekleidet. „Ich bin eben mal kurz ausgestiegen, aber wie das dann so ist. Jetzt bin ich immer noch hier“, grinste er, den Minustemperaturen souverän trotzend. „Die Küllenhahner und die Cronenberger sind gegen Kälte unempfindlich“, bestätigte dann auch der Bürgervereinsvorsitzende Michael Ludwig.

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