Für den Cronenberger geht ein jahrelanger Alptraum vor der Haustür zu Ende.

Für den Cronenberger geht ein jahrelanger Alptraum vor der Haustür zu Ende.
Wolfgang Wilbert beobachtet die Bauarbeiten.

Wolfgang Wilbert beobachtet die Bauarbeiten.

Stefan Fries

Wolfgang Wilbert beobachtet die Bauarbeiten.

Cronenberg. Das Land Hessen hat Wort gehalten. Seit Montag werden die Überreste der Schrottimmobilie Am Vorderdohr 44 beseitigt. Im Mai 2014 hatte Wolfgang Wilbert, der Am Vorderdorh wohnt, die Stadt Wuppertal wegen des baufälligen Nachbargebäudes um Hilfe gebeten, weil Einsturzgefahr drohte.

Die Stadt beauftragte das Technische Hilfswerk, das den Giebel einriss und einen Trümmerhaufen zurück ließ. Das Land Hessen, das die Ruine von einem in Hessen verstorbenen Wuppertaler geerbt hatte und dieses Erbe nicht ausschlagen konnte, weigerte sich bis zunächst, den Schutt wegzuräumen. Wolfgang Wilbert zog vor Gericht und setzte vor dem Landgericht Wuppertal durch, dass das Land Hessen den Missstand beheben musste. Zunächst legten die Hessen Berufung gegen das Urteil ein, zogen ihre Berufung aber am 20. September zurück.

Ein Sprecher des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH) sagte Wolfgang Wilbert zudem zu, die Giebelwand des Cronenbergers einschließlich des Dachanschlusses nach anerkannten Regeln der Technik herzurichten. „Ich bin froh, dass die Arbeiten vor dem Wintereinbruch noch begonnen haben“, sagt Wolfgang Wilbert. ab

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