Im Odenwald Haus bewertete eine Jury die Rassekaninchen des Cronenberger Vereins.

Sudberg
Dieter Riemann mit einem seiner Prachtexemplare. Er holte einen zweiten Platz sowie den Gedächtnispreis.

Dieter Riemann mit einem seiner Prachtexemplare. Er holte einen zweiten Platz sowie den Gedächtnispreis.

Hartmut Schmahl

Dieter Riemann mit einem seiner Prachtexemplare. Er holte einen zweiten Platz sowie den Gedächtnispreis.

Wuppertal-Cronenberg. Es geht zu wie in der Schule. Es gibt Noten, die von nicht befriedigend bis vorzüglich reichen. Doch nicht für Schüler und Schülerinnen, sondern für liebevoll gezüchtete Rassekaninchen. Schauplatz: Die Gaststätte „Odenwald Haus“ in Sudberg, wie ein Einheimischer schmunzelnd meint: „Das letzte Lokal vor der Müngstener Brücke.“ Dort bewerteten zwei Bewertungsrichter aus Köln die Ergebnisse des laufenden Jahres. Ihr Fazit: „Ziemlich gutes, ausgeglichenes Tiermaterial.“

Beurteilt werden unter anderem Körpergewicht, Körperform und Bau, Fell und Rassemerkmale. Doch sorgt man sich inzwischen um den Fortbestand des Hobbys. Neue Anlagen werden kaum noch behördlich zugelassen. Außerdem fehlt es auch den Vereinen an Nachwuchs.

Diesmal waren 83 Tiere in 13 Farbschlägen aus zwölf Rassen in einer gut besuchten, aber übersichtlichen Schau zu sehen. Die Vereinsmeisterschaft ging auch diesmal an den Altmeister Werner Kobsch, der mit seinen Kaninchen „Kleinsilber gelb“ Platz eins und mit Hermelin Rot-Augen Platz drei belegte. Zweiter wurde Dieter Riemann mit Kaninchen des Farbschlags Kleinsilber schwarz. Wolfgang Stein, Dieter Riemann und Jochen Teuner holten die Gedächtnispreise. Aufgrund der guten Noten werden die Cronenberger, deren Verein inzwischen 111 Jahre alt ist, auch bei der Landesschau Rheinberg vertreten sein.

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