Gut 2000 Gäste bei der Benefiz-Veranstaltungin der alten Knipex-Schmiede.

cronenberg
Christoph Iacono und Regina Advento brillieren in der Schmiede.

Christoph Iacono und Regina Advento brillieren in der Schmiede.

Andreas Fischer

Christoph Iacono und Regina Advento brillieren in der Schmiede.

Cronenberg. Mehr als 26 000 Euro wurden beim Benefizkonzert „Cronenberg hilft“ gespendet. Der Veranstaltungssaal „Alte Schmiede“ der Firma Knipex platzte am Samstag Abend aus allen Nähten – mehr als 2000 Besucher waren zur traditionellen und mittlerweile zum siebten Mal stattfindenden Benefizveranstaltung gepilgert und wurden mit einem interessanten und abwechslungsreichen Programm belohnt.

Das Lied für „die Menschheit vonne Welt“

Nach der Begrüßung durch Uli Armbruster, der durch den kurzweiligen Abend moderierte, sowie Knipex-Chef Ralf Putsch und Meinhard Koke von der Cronenberger Woche, eröffnete der gemischte Cäcilia Kirchenchor Ewalde den Konzertreigen. Anschließend lieferte der Männergesangsverein Sudberg/ Cäcilia Barmen unter Leitung der Pianistin und Chorleiterin Simone Bönschen- Müller die Vorlage zur anschließenden Ansprache von Oberbürgermeister Peter Jung: „Wenn Sudberger und Barmer schon zusammen singen, soll keiner behaupten, in Wuppertal wachse nichts zusammen.“ Auch wegen des Engagements der Familien Armbruster und Putsch sowie der zahlreichen Helfer sei Wuppertal eine reiche Stadt.

Für großartige Unterhaltung an diesem Abend sorgten neben Sascha Gutzeit, der mit seinem „Lied für die Menschheit vonne Welt“ die Cronenberger in seinen Bann zog, der Chor der Bayer Realschule mit „We are the world“ und „Come together“ und das Kinder-Kammerorchester der Bergischen Musikschule. Zahlreiche „Ehemalige“ des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums, darunter der kürzlich mit dem Von-der-Heydt-Preis ausgezeichnete Pianist Christoph Iacono, der zunächst mit dem Cellisten Michael Hablitzel und dann mit Regina Advento vom Pina Bausch-Ensemble brillierte. Außergewöhnliches boten auch die Mitglieder des Wuppertaler Sinfonieorchesters, die mit rumänischer Folklore verzauberten, wie auch Lea Günther vom Spielraum-Tanztheater des CFG mit ihrer Tanzeinlage zu „Summertime“ und das Ulrich Rasch Trio mit Sängerin Anna Luca.

Die swingende CFG-Big Band und die Band Local Hazards ließen den Abend gegen Mitternacht nach mehr als sechs Stunden ausklingen.

In diesem Jahr gehen die Spenden an das Kinder- und Jugendzentrum Mastweg sowie die Wuppertaler Patenschaften.
 

Leiterin Anneliese Füssel stellte die DRK-Einrichtung am Mastweg mit Schwerpunkt für sozial benachteiligte sechs- bis elfjährige Kinder und deren Stellenwert für den Stadtteil vor. Das Zentrum sei ein Zufluchtsort  – Jugendkriminalität gebe es seitdem kaum noch.
 

Andreas Bunge, Leiter der Wuppertaler Patenschaften, von der Diakonie Wuppertal warb für das Projekt „Kinderexpress“, das Kinder und Jugendliche in den Wuppertaler Stadtteilen mit Mittagessen versorgt, mit ihnen Umweltaktionen durchführt und Freizeitangebote anbietet. „Wir wünschen uns ein zweites Fahrzeug zur Durchführung von Gruppenaktivitäten“, so Bunge, dessen Wunsch noch am Abend erfüllt  und vor der Halle vorgefahren wurde.
 

Da die Firma Knipex alle Speisen und Getränke finanzierte, fließen satte 100 Prozent der Einnahmen sowie die Tombola-Einnahmen, die durch  Spenden regionaler Institutionen und Unternehmen ermöglicht wurden, an die beiden bedürftigen Institutionen.
 

Leserkommentare (2)


() Registrierte Nutzer