Treffen von Sportvereinen und Stadtspitze.

Cronenberg. Erneut keine guten Nachrichten für Sportvertreter in Cronenberg – eine neue Sporthalle wird es vor 2021 nicht geben. Um dieses Thema zu diskutieren, trafen sich Oberbürgermeister Peter Jung, Stadtkämmerer Johannes Slawig, Sportdezernent Matthias Nocke, Sportausschuss-Vorsitzender Peter Vorsteher sowie Peter Stroucken und Volkmar Schwarz vom Stadtsportbund mit den Vereinen der Südhöhen.

Jung erkannte zwar die Dringlichkeit für den Vereinssport an. Doch aufgrund der rasanten Entwicklung der Schülerzahlen bei der sechsten Gesamtschule hat der Stadtrat den Bau einer Sporthalle am Katernberg beschlossen. Für Cronenberg heißt das: Bis 2021 wird es keinen Baubeginn für eine Sporthalle geben. Bis dahin hat man die Finanzierungsmittel aus den Sport- und Bildungspauschale bereits für andere Zusagen gegeben.

Volkmar Schwarz vom Stadtsportbund bezeichnete die Cronenberger Wünsche durchaus als berechtigt. Er nannte 20 Vereine mit fast 7000 Mitgliedern. Dennoch müsse die Verwaltung die Entwicklung aus gesamtstädtischer Sicht sehen.

Grundstück an der Berghauser Straße soll gesichert werden

Bärbel Vitt von der Arbeitsgemeinschaft Cronenberger Turn-und Sportvereine verwies auf die Tatsache, dass einige Vereine ihre Sportangebote reduzieren müssen und inzwischen bei Neuaufnahmen enge Grenzen haben. „Wir sind ja leidensfähig und haben auch viel Demut.“ Wie auch andere Diskussionsteilnehmer forderte sie auf jeden Fall das Grundstück Berghauser Straße für eine Halle unverzüglich planerisch zu sichern. Das forderte auch Friedhelm Bursian vom SSV Germania 1900.

Schuldezernent Matthias Nocke versuchte die Sorge, dass das Grundstück anders verplant wird, zu nehmen. „Bis etwa 2020 ist im Gebäude noch das Berufskolleg untergebracht.“ hl

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