Geschwommen wurden insgesamt 3,5 Millionen Meter.

Waren dabei: Karsten Gonsch und Sohn Noah vom SV Orca.
Waren dabei: Karsten Gonsch und Sohn Noah vom SV Orca.

Waren dabei: Karsten Gonsch und Sohn Noah vom SV Orca.

Uwe Schinkel

Waren dabei: Karsten Gonsch und Sohn Noah vom SV Orca.

Küllenhahn. Kinder mit Sporttaschen, die oftmals größer sind als sie selbst, belagern den Eingang des Schwimmleistungszentrum auf Küllenhahn. Musik, Gelächter und Anfeuerungsrufe hallen durch das Schwimmbad. 1314 Schwimmer haben am Wochenende am 24-Stunden-Schwimmen teilgenommen. Altersgrenzen gibt es nicht, die einzige Mindestanforderung: 50 Meter muss jeder Schwimmer schaffen, um eine Urkunde zu bekommen.

Ein Ansporn, öfter ins Schwimmbad zu gehen

Neben Urkunden und Medaillen kann man das bei Kinder beliebte Totenkopfabzeichen erwerben. Das gibt es in drei Variationen. Für Schwimmer, die eine Stunde, eineinhalb oder zwei Stunden durchgängig schwimmen. Daniel (8) ist nur deswegen in Schwimmsportleistungszentrum am Küllenhahn gekommen: "Ich möchte unbedingt den Totenkopf auf meiner Badehose tragen. Das ist cool. "

Mutter Marion ist froh, dass sich ihr Sohnauf diese Weise für ihren geliebten Schwimmsport begeistern lässt: "Ich finde es schade, wenn Kinder keinen Sport machen. Das hier ist Ansporn, auch öfters schwimmen zu gehen." So sieht das auch Mitorganisator Frank Hübel: "Wir möchten allen die Möglichkeit geben, Sport zu treiben. Schwimmen belastet die Knochen minimal aber aktiviert die Muskeln." Aus vielen Jahren Erfahrung weiß Hübel, dass der riesige Ansturm der Schwimmer erst spät in der Nacht nachlässt: "Zwischen drei und fünf Uhr sind die wenigstens Schwimmer aktiv."

Neben Einzelschwimmern sind auch Schulklassen und Vereine im Wasser unterwegs. Auf 16 Bahnen aufgeteilt, kann jeder in seinem Tempo sein persönliches Tagesziel erreichen. Max und Felix wollen dieses Mal in der Schwimmhalle übernachten: "Wir schwimmen immer mal wieder, essen, schlafen und schwimmen dann weiter." Zehn Kilometer will jeder so in 24 Stunden schaffen.

Dominique (11) und ihr kleiner Bruder Frederik (8) gehören zu den jüngsten Teilnehmern. Beide haben ihre Strecke schnell geschafft und Frederik zeigt stolz seine Medaille.

Die längste Strecke bei den Männern schwamm Markus Josiwig (TriTeam Sprockhövel 40.000m), bei den Frauen war es Simone Borbecker (Ronsdorfer SG/34.000 m). Der Aging-Pokal für die ältesten Schwimmer ging an Ingelore Held und Hans Dölling.

Für die jüngsten Schwimmer waren Anna Heckersbruch und Matheo Peters die Sieger. Den ersten Preis beim Grundschulpokal machte die GS St. Michael, den zweiten Platz die GS Küllenhahn und der dritte ging an die GS Berg-Markstraße. Beim Primus-Pokal machte das Gymnasium Carl-Duisberg, den ersten Platz, den zweiten das Fuhlrott-Gymnasium und der dritte Platz ging an die Gesamtschule Langerfeld.

Die Sieger des Marathon-Pokals: Markus Josiwig und Simone Borbecker. Beim Generationen-Pokal gewann die Familie Kuliszewki mit Brigitte, Egon, Anette, Jörg, Sophie und Niklas. Der Nachtschwärmer-Pokal ging an Maurice Glamien.

 

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