Villakkordeon präsentiertebeim Jahreskonzert ein „Best of“ aus 20 Jahren musikalischer Arbeit.

Auch das Nachwuchsorchester spielte beim Jahreskonzert.
Auch das Nachwuchsorchester spielte beim Jahreskonzert.

Auch das Nachwuchsorchester spielte beim Jahreskonzert.

Andreas Fischer

Auch das Nachwuchsorchester spielte beim Jahreskonzert.

Kothen. Es ist eine Hetzjagd durch die Wälder und Berghöhlen Wuppertals. Denn irgendwo müssen die frechen Haugeister schon sein. Zumindest vermittelte das der rasante Einstieg mit dem einschlägigen Titel „Die Kobolde“, mit dem es beim Jahreskonzert der Formation Villakkordeon am Sonntag auf fantastische Reise ging. Zum 20-jährigen Bestehen hat das Akkordeon-Orchester zum sogenannten „Best of“ in die Rudolf-Steiner-Schule an der Schluchtstraße geladen. Unter der Gesamtleitung von Marcus Matuszewski bekamen dort rund 350 jubelnde Besucher verschiedene Musikrichtungen zu hören.

Dirigent Matuszewski führte das Publikum durch den Abend

Mit bunten Jahreszahlen an den Wänden und großen, neonfarbenen Lettern über der Bühne verwandelte sich der Festsaal der Rudolf-Steiner-Schule in die „Villakkordeon Show 2013“. Anders als sonst ging es beim diesjährigen Konzert in die Vergangenheit: „Wir möchten auf die letzten 20 Jahre zurückblicken. Deswegen haben wir ein Programm mit Stücken aus den unterschiedlichen Shows zusammengestellt“, sagte Gründer des Akkordeon-Vereins Marcus Matuszewski. Das gelang den beiden Orchestern – darunter die Villadagio Formation und das Nachwuchsorchester – mit viel Rock, Blues, Swing und Pop. Außerdem mit dabei Filmmusik aus der US-Komödie „The Blues Brothers“ und Originalkompositionen von Leiter Matuszewski, der zwischenzeitlich selbst zum Mikrofon griff, sang und gleichzeitig dirigierte. Während das Nachwuchsorchester in einem ersten Programmteil überwiegend schwungvolle Stücke präsentierte, dominierten schwere Melodien den zweiten Teil des mehr als zweistündigen Konzerts. Darunter der erste Satz „Melancholie“ aus der Komposition „Psychogramme“ oder die italienische Tangoserenade von Curt Mahr und Gustav Kanter. „Alle sind mit viel Freude dabei – das finde ich schön“, lobte Besucher Thomas Jockisch. Und auch zwischen den Stücken überzeugte der Dirigent mit lockerem Humor: Lustige Geschichten begleiteten die an der Bühne installierte Bildershow.

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