Petra Lückerath ist zweite Geschäftsführerin. Sie will helfen, die wirtschaftliche Lage zu verbessern. Dazu soll auch die Renovierung des Saals im Obendiek-Haus beitragen.

Der frisch renovierte Saal soll künftig für Feiern und Tagungen genutzt werden können. Fotos (2): Anna Schwartz
Der frisch renovierte Saal soll künftig für Feiern und Tagungen genutzt werden können. Fotos (2): Anna Schwartz

Der frisch renovierte Saal soll künftig für Feiern und Tagungen genutzt werden können. Fotos (2): Anna Schwartz

Der frisch renovierte Saal soll künftig für Feiern und Tagungen genutzt werden können. Fotos (2): Anna Schwartz

Oberbarmen. Doppelt hält besser: Kurz nachdem der Förderverein der Immanuelskirche Janine Pagel als Ansprechpartnerin für die Nutzer des Kulturzentrums vorgestellt hat, präsentiert er nun eine zweite versierte Kraft: Seit Anfang Januar verstärkt Petra Lückerath, langjährige Geschäftsführerin der Börse, das Team. „Der Verein freut sich auf die Zusammenarbeit und verspricht sich davon Impulse im Marketing-Bereich“, sagt Wolfgang Fehl, Schatzmeister des Fördervereins.

Petra Lückerath hatte Anfang 2016 die Führung der Börse an Christin Pomp übergeben. Jetzt soll sie in der Geschäftsstelle der Immanuelskirche in Teilzeit die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen und Kontakte zu Veranstaltern pflegen. „Ich freue mich, dass ich den Trägerverein dabei unterstützen kann, den wunderschönen Kulturort Immanuelskirche im Wuppertaler Osten neu aufzustellen. Mit dem jetzigen Raumangebot eröffnen sich weitere Möglichkeiten der Nutzung und somit auch der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage“, sagt Petra Lückerath.

Nachdem die Verantwortlichen zuletzt über große finanzielle Schwierigkeiten klagten, scheint das Kulturzentrum dank des Verkaufs des Pfarrhauses und einer städtischen Spende von 30 000 Euro jetzt wieder in ruhigeres Fahrwasser gekommen zu sein. So wurde gerade der Saal im Obendiek-Haus neben der Kirche neu gestaltet. Die Wände und Wandschränke wurden pastellfarben gestrichen, der Boden abgeschliffen – dadurch wirkt der Saal jetzt heller und freundlicher. Die neue Beleuchtung lässt sich dimmen und kann für die kleine Bühne separat geschaltet werden. Die Fenster zur Straße hin haben eine zusätzliche Verglasung zum denkmalgeschützten farbigen Originalglas bekommen. „Damit dringt bei Konzerten und Feiern nichts mehr nach draußen“, erklärt Janine Pagel. Insgesamt haben die Umbauarbeiten im Herbst rund 45 000 Euro gekostet.

Qualität der Räume sollen Firmen und Vereine überzeugen

Der Saal mit 180 Quadratmetern Fläche hat sogar einen eigenen Flügel. Durch eine Trennwand lässt er sich in der Mitte teilen. Ein Speiseaufzug erreicht direkt die Küche im Souterrain. Auch der Eingangsbereich zur Normannenstraße wurde neu gestaltet und mit einem besseren Einbrecher-Schutz versehen. Die Gäste können direkt neben dem Haus rund um die Kirche auf 35 Parkplätzen ihre Autos abstellen. Außerdem gibt es im Obendiek-Haus einen 50 Quadratmeter großen Konferenzraum, der sich auch für kleinere Familienfeiern eignet. Beamer und Flipcharts sind ebenfalls vorhanden, weitere Technik wird bei Bedarf beschafft. So hofft das Team jetzt, Firmen und Vereine von der Qualität der Räume zu überzeugen und damit die Einnahmen zu steigern.

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