Die Autos stehen bis zur Zwergstraße. Die WSW erneuern Kanäle für 550 000 Euro.

Die Autos stehen bis zur Zwergstraße. Die WSW erneuern Kanäle für 550 000 Euro.
Bei der Fahrt durch die Schwatzbach ist mit Behinderungen zu rechnen.

Bei der Fahrt durch die Schwatzbach ist mit Behinderungen zu rechnen.

Anna Schwartz

Bei der Fahrt durch die Schwatzbach ist mit Behinderungen zu rechnen.

Oberbarmen. Der Verkehr staut sich auf der Straße Schwarzbach, wenn die Autos in Richtung Berliner Straße fahren. Teils hoch bis zur Zwergstraße. Denn aktuell steht nur eine Spur in diese Richtung zur Verfügung, wo es vorher zwei gab.

Die Stadtwerke WSW arbeiten seit vergangenem Jahr an neuen Gasleitungen, Hochdruck und Niederdruck, sowie neuen Schächten. Nachdem die Arbeiten an der bahnhofsnahem Seite bereits abgeschlossen wurden, sind ungefähr bis Mitte des Jahres noch Arbeiten auf der Schwarzbach angesetzt. So sagt es Rainer Friedrich, Sprecher der WSW.

Friedrich sagt, es gebe verkehrstechnisch wenig Einschränkungen – vor allem, weil die Arbeiten vor allem auf den Gehwegen stattfänden. Allerdings hätte sich nicht vermeiden lassen, auf eine Fahrbahn auszuweichen. Denn unter dem Gehweg würde noch Fernmeldetechnik liegen. Deswegen müssten die Arbeiten an Schacht und Leitungen von der Straße aus gemacht werden.

Das ist der Grund dafür, dass aus den zwei Abbiegespuren eine geworden ist – und dafür, dass sich der Verkehr so weit in die Straße hinein staut.

Polizei und Bezirkspolitik kennen das Problem

Die Polizei kennt das Problem. Sprecher Christian Wirtz sagt, das sei für die Autofahrer ärgerlich. Relevant für die Sicherheit sei das aber nicht. Seit dem 1. Dezember habe es zwar 19 Unfälle auf der Schwarzbach gegeben. „Aber das ist eine lange Straße.“ Und die Unfälle beträfen die Baustelle nicht. Es gehe um Parkrämpler und Zusammenstöße bei Ausfahrten. „Personen sind nicht zu Schaden gekommen“, versichert Wirtz.

Die Stadtwerke beziffern die Kosten für die gesamten Arbeiten im Kanalbau an Berliner Straße und Schwarzbach mit rund 550 000 Euro.

Christel Simon (CDU) Bezirksbürgermeisterin, sagt, sie habe sich die Baustelle gerade erst angesehen. „Ich war erstaunt, wie groß sie ist“, sagt sie. Sie sagt, sie wissen aus eigener Erfahrung, dass es vor allem für Busse schwer sei, dort aneinander vorbeizufahren. Der Stau der PKW sei ärgerlich. Sie hofft, dass die Stadt dort etwas machen könne.

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