Auch am Kulturzentrum „Applaus“ zeigten die kleinen Großmeister, was sie können.

Konzentriert bei der Sache waren die Schüler bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften am WDG.
Konzentriert bei der Sache waren die Schüler bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften am WDG.

Konzentriert bei der Sache waren die Schüler bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften am WDG.

Andreas Fischer

Konzentriert bei der Sache waren die Schüler bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften am WDG.

Barmen. Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (WDG) hat in diesem Jahr die Ausrichtung der Stadtmeisterschaften der weiterführenden Schulen übernommen. Unter der Leitung von Andrea Schmidt gingen dreizehn Vierer-Teams aus Elberfeld und Barmen in vier Wettkampfklassen im Schnellschach an den Start. Die Schüler des WDG nutzten ihren Heimvorteil und gewannen zwei Titel. Zudem holten sie einen zweiten und einen dritten Platz.

Bei den Grundschülern gewannen zwei Mädchen und zwei Jungen

Bei der A-Jugend hatten nur zwei Mannschaften gemeldet. Das favorisierte Team von St. Anna gewann beide Partien klar gegen das WDG und holte sich den Titel. Die Gastgeber dominierten dagegen ohne Niederlagen in den Klassen B und C und sicherten sich souverän beide Meistertitel.

Bei den Jüngsten in der D-Klasse hieß der Stadtmeister Gymnasium Bayreuther Straße. Das Quartett gewann klar vor der Gesamtschule Barmen.Die Stadtmeister vom WDG in der B- und C-Jugend nehmen Ende des Monats an der Bezirksvorrunde in Essen teil.

Die Schachmeisterschaft der Grundschulen wurde in diesem Jahr erstmals im „Deutsch-Russischen Kulturzentrum Applaus“ in Barmen ausgetragen. 23 Mädchen und Jungen aus Klasse eins bis vier nahmen daran teil. Gespielt wurden sieben Schnellschachrunden mit jeweils zehn Minuten Bedenkzeit pro Partie.

Es gab zwei Mädchen- und zwei Jungensiege. Bei den Erstklässlern gewann Luisa Bashylina, Tochter von Roman Bashylin, der für BSW Wuppertal in der Regionalliga spielt. Zweiter wurde Cakir Eren vor Anton Lupor. Bei den Zweitklässlern siegte Piet Steveker, dem es gelang, alle sieben Partien zu gewinnen. Platz zwei belegte Paul Brückner vor Merlin Ragot. Eva Rudolf ließ im Turnier der Drittklässler Robin Ebel und Sam Burth hinter sich. Sieger bei den „Ältesten“ wurde Win Steveker vor Luca Hegemann und Filip Hinrichs. Für die ersten Drei gab es Pokale und alle Teilnehmer erhielten Sachpreise.

Im „Applaus“ bilden die Schachspieler nur eine von vielen Gruppen. Der Club besteht seit fünf Jahren und bietet ein vielfältiges Angebot für Migranten. Die Vorsitzende Galina Burda: „Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Freizeitgestaltung für Kinder, Jugendliche und deren Eltern.“ Es gibt zudem Angebote in den Bereichen Tanz, Sport, Theater, Malerei, Foto und Video.

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