Die Besitzer der alten Tankstelle an der Straße Klippe haben neuen Pläne für die Brachfläche.

Die alte Tankstelle ist momentan ein Schandfleck. Die Besitzer des Areals und Projektplaner Yunus Mengütas wollen das aber ändern. Archivfoto: Stefan Fries/
Die alte Tankstelle ist momentan ein Schandfleck. Die Besitzer des Areals und Projektplaner Yunus Mengütas wollen das aber ändern. Archivfoto: Stefan Fries/

Die alte Tankstelle ist momentan ein Schandfleck. Die Besitzer des Areals und Projektplaner Yunus Mengütas wollen das aber ändern. Archivfoto: Stefan Fries/

Die alte Tankstelle ist momentan ein Schandfleck. Die Besitzer des Areals und Projektplaner Yunus Mengütas wollen das aber ändern. Archivfoto: Stefan Fries/

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Die alte Tankstelle ist momentan ein Schandfleck. Die Besitzer des Areals und Projektplaner Yunus Mengütas wollen das aber ändern. Archivfoto: Stefan Fries/

Langerfeld. Ein schöner Anblick ist die alte Tankstelle mit den Garagen an der Straße Klippe nicht. Doch die Grundstücksbesitzer suchen nach Lösungen, um die Brachfläche, die von der Langerfelder bis zur Arnsbergstraße reicht, sinnvoll zu nutzen. Wohnhäuser und ein Supermarkt waren im Gespräch. Die aktuelle Planung sieht den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern und einem Kindergarten vor.

Ganz offiziell kümmert sich um das Grundstück die Langerfelder Immobiliengesellschaft Baran. „Das sind die Ehepaare Baran und Mengütas“, erzählt Yunus Mengütas. Sein Vater und sein Onkel hätten schon vor Jahren einige Häuser an der Klippe gekauft. Auch das alte Tankstellengrundstück gehöre ihnen – nicht aber die alte Industriebrache an der Arnsbergstraße.

Verschiedene Nutzungsmöglichkeiten seien durchdacht worden, berichtet Mengütas, der sich jetzt als Projektleiter um das verwilderte Areal kümmert. „Aber allein der Abriss der Tankstelle und der Garagen sowie das Herrichten des Grundstücks kostet schon mehrere hunderttausend Euro“, erzählt er.

Zwar sei angedacht, recht kurzfristig zumindest die alte Tankstelle abzureißen, aber eigentlich solle die Bebauung der Fläche direkt im Anschluss erfolgen. „Die Idee mit dem Supermarkt ist vom Tisch. Da gab es zu viele Stimmen die meinten, davon gebe es schon genug“, räumt Yunus Mengütas ein. Deshalb sei die Familie nun darauf gekommen, eine Kita zu bauen. „An der Arnsbergstraße entstehen immer mehr Eigenheime, in die Familien einziehen. Da werden Kita-Plätze benötigt“, meint der Immobilienexperte.

Derzeit suche seine Familie, unterstützt von der Wirtschaftsförderung, einen Betreiber für die mögliche Kita. „Eigentlich hatten wir gehofft, die Stadt würde die Kita betreiben wollen. Aber da das Grundstück in Langerfeld liegt und es dort wohl genügend Kita-Plätze gibt, macht die Stadt das doch nicht“, bedauert Mengütas.

Freie Träger sollen prioritär angesprochen werden

„Vorrang haben zunächst die Freien Träger“, erklärt dazu Sozialdezernent Stefan Kühn. Dadurch, dass seit der Ratssitzung letzten Montag feststehe, dass die Wohlfahrtspflege für die Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze keinen Trägeranteil mehr zahlen müsse, sollten diese Anbieter prioritär angesprochen werden. „Wir haben aber eine Bedarfsbestätigung für eine Kita an der Klippe ausgesprochen“, betont Kühn. Die Verwaltung würde das Vorhaben unterstützen, da in den direkten Nachbarstadtteilen Heckinghausen und Oberbarmen dringender Bedarf an Kindergärten bestehe. Darüber hinaus würde an dieser Stelle eine „städtebauliche Aufwertung“ stattfinden.

Einige Gesprächen mit Betreibern von Kindertagesstätten hätten schon stattgefunden, berichtet Yunus Mengütas. Doch noch habe niemand zugesagt. „Jetzt suchen wir auch außerhalb von Wuppertal“, sagt der Projektleiter.

Was das Gebäude der Kindertagesstätte betrifft, zeigt sich Yunus Mengütas flexibel: „Wir können bis zu sechs Gruppen verteilt auf zwei Etagen anbieten.“ Hinzu komme ein rund 400 Quadratmeter großes Außengelände. „Aber wenn der Betreiber nur zwei Gruppen auf einer Etage möchte, geht das auch“, kündigt Yunus Mengütas an. Bei der Bauweise des Gebäudes könnte ebenfalls auf die Wünsche des späteren Mieters eingegangen werden.

Konkreter sind hingegen die Pläne für die Mehrfamilienhäuser an der Klippe. Das eine, direkt an der Langerfelder Straße geplante, solle rund 15 Wohnungen mit 1100 Quadratmetern Gesamtfläche bieten. Das andere an der Klippe würde sechs Wohnungen mit insgesamt 560 Quadratmeter umfassen. Eine Tiefgarage solle es ebenfalls geben.

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