Eine 42-Jährige wurde gestern am Fischertal schwer verletzt. Die Frau liegt auf der Intensivstation. Der Fahrer des Löschwagens erlitt einen Schock.

Keine Chance hatte der blaue Ford Fiesta einer 42  Jahre alten Wuppertalerin. Beim Zusammenstoß mit einem Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde der Wagen auf der Fahrerseite eingedrückt.
Keine Chance hatte der blaue Ford Fiesta einer 42 Jahre alten Wuppertalerin. Beim Zusammenstoß mit einem Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde der Wagen auf der Fahrerseite eingedrückt.

Keine Chance hatte der blaue Ford Fiesta einer 42 Jahre alten Wuppertalerin. Beim Zusammenstoß mit einem Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde der Wagen auf der Fahrerseite eingedrückt.

Peter Fichte

Keine Chance hatte der blaue Ford Fiesta einer 42 Jahre alten Wuppertalerin. Beim Zusammenstoß mit einem Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde der Wagen auf der Fahrerseite eingedrückt.

Barmen. Der Airbag ihres Fiesta hat einer 42 Jahre alten Ford-Fahrerin am Montag wahrscheinlich das Leben gerettet. Der Sicherheitsmechanismus löste aus, als der Wagen der Wuppertalerin kurz nach 9  Uhr auf der Kreuzung Fischertal  /Winklerstraße mit einem 18  Tonnen schweren Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr kollidierte.

Der Wagen war auf dem Weg von der Waches 2 an der Waldeckstraße in Heckinghausen zur Schusterstraße in Elberfeld. Grund des Einsatzes: ein Kaminbrand. Der Löschwagen war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs.

Die 42 Jahre alte Fiesta-Fahrerin - sie war in Richtung Gewerbeschulstraße unterwegs - war auf dem Weg zu ihren Eltern. Man wollte sich am Morgen in deren Wohnung am Fischertal zum Frühstück treffen. Dramatisch: Die Eltern konnten von ihrem Fenster aus die Unfallstelle auf der vielvefahrenen Kreuzung sehen.

Dass ihre Tochter schwer verletzt wurde, erfuhren sie wenige Minuten nach dem schweren Unfall vom Notarzt. Der Vater zur WZ: "Das war furchtbar." Die 42-Jährige wurde ins Helios-Krankenhaus gebracht, wird dort derzeit auf der Intensivstation behandelt. Laut Polizei besteht keine Lebensgefahr. Der Fahrer des Löschfahrzeugs erlitt einen Schock. Nach WZ-Informationen ist er derzeit nicht im Dienst. Ein 55 Jahre alter Feuerwehrmann - der Einsatzwagen war mit fünf Rettern besetzt - verstauchte sich beim Zusammenstoß die Hand. Die übrigen Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Der Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die Unfallstelle war bis 11.15 Uhr gesperrt. 

Einsatzwagen von Feuerwehr und Polizei haben auch mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn nicht pauschal Vorfahrt. Beim Einfahren in eine Kreuzung beispielsweise gilt für die Fahrer besondere Vorsicht. Im konkreten Unfall ermittelt die Polizei unter anderem noch, ob die Fiesta-Fahrerin bei Grün gefahren ist. Die Ermittlungen dazu dauern an.

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