Die Kosten für die Reparatur der Leitungen und der Fahrbahn an der Rudolfstraße werden auf 300.000 Euro geschätzt.

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Teure Reparatur: Die Rudolfstraße wird in den kommenden drei Monaten ober- und unterirdisch reparariert.

Teure Reparatur: Die Rudolfstraße wird in den kommenden drei Monaten ober- und unterirdisch reparariert.

Wolfgang Westerholz

Teure Reparatur: Die Rudolfstraße wird in den kommenden drei Monaten ober- und unterirdisch reparariert.

Barmen. Wie erwartet, wird es am Loh in den kommenden drei Monaten eine neue Großbaustelle geben. Grund ist der Rohrburch, der in der Nacht zum vergangenen Freitag einen Teil der Rudolfstraße komplett unterspült, Keller Wohnungen und Geschäfte unter Wasser gesetzt hat. Wie berichtet, war eine Trinkwasserleitung gerissen. Mitten in der Nacht blieb das zunächst unbemerkt.

Desto größer ist der Schaden, den das Wasser angerichtet hat. Am Montag entschied die Bauleitung, dass der betroffene Abschnitt zwischen Schönebecker Straße und Buchenstraße komplett saniert wird. Die gute Nachricht: Neben dem betroffenen Rohr werden in diesem Zuge auch die Versorgungstränge für Gas und Elektrizität erneuert. Die schlechte Nachricht: Die Bauarbeiten werden etwa drei Monate in Anspruch nehmen. Kostenpunkt der Sanierung am Loh: etwa 300.000 Euro. 

Weil die Fahrbahndecke großflächig unterspült wurde, ist eine Vollsperrung zwischen Buchenstraße und Schönebecker Straße unumgänglich, heißt es seitens der WSW. Für die alltäglichen Benutzer der Einflugschneise nach Barmen bedeutet das einmal mehr Umleitungen - über Pappell- und Buchenstraße - und dazu gehörender Rückstau.

Die Versorgung der Häuser an der Baustelle mit Trinkwasser erfolgt während der Bauarbeiten über eine Ersatzleitung. Zu Belieferungsausfällen kommt es laut WSW nur während der Anbindung der Anschlüsse. Die Anwohner würden rechtzeitig darüber informiert.

Bereits am Nachmittag des vergangenen Freitages war die Trinkwasserversorgung an der Rudolfstraße wieder hergestellt. Zwischenzeitlich hatten die WSW für die betroffenen Anwohner vor den jeweiligen Häusern Frischwasserwagen aufgestellt.

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