Der Förderverein für die Reaktivierung des Barmer Wahrzeichens hat seine Arbeit aufgenommen und stellt die ersten Weichen.

Das Barmer Wahrzeichen rückt wieder in den Blick: Ein Förderverein wird in den nächsten Monaten die Möglichkeit prüfen, die Bergbahn zu reaktivieren. Größte Hürde sind aber auch hier die Finanzen.
Das Barmer Wahrzeichen rückt wieder in den Blick: Ein Förderverein wird in den nächsten Monaten die Möglichkeit prüfen, die Bergbahn zu reaktivieren. Größte Hürde sind aber auch hier die Finanzen.

Das Barmer Wahrzeichen rückt wieder in den Blick: Ein Förderverein wird in den nächsten Monaten die Möglichkeit prüfen, die Bergbahn zu reaktivieren. Größte Hürde sind aber auch hier die Finanzen.

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Das Barmer Wahrzeichen rückt wieder in den Blick: Ein Förderverein wird in den nächsten Monaten die Möglichkeit prüfen, die Bergbahn zu reaktivieren. Größte Hürde sind aber auch hier die Finanzen.

Barmen. Der Anfang ist gemacht: Auf insgesamt 26 Gründungsmitglieder brachte es die Versammlung, bei der vor kurzem der Förderverein für die Barmer Bergbahn nun auch offiziell aus der Taufe gehoben wurde. Wie berichtet, will der Verein in den nächsten Wochen und Monaten die Frage klären, ob und wie sich das vor 50 Jahren stillgelegte Wahrzeichen wieder reaktivieren lässt. Die Vereinssatzung tritt zum 1. Januar 2010 in Kraft.

Online-Auftritt und Info-Heft in Arbeit

Der Gründungsvorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden Marcus Benninghoven, seinem Stellvertreter Dieter Kastel sowie Carsten Scheel als Schatzmeister und Schriftführer Joachim Müller.

"Jetzt geht es uns darum, möglichst viele Menschen ins Boot zu holen", erklärt Benninghoven im Gespräch mit der WZ. In einem ersten Schritt ging ein eigener Internet-Auftritt online (Info-Kasten rechts), der als erste Anlaufstelle dient. "Und natürlich ist auch eine Broschüre in schriftlicher Form in Arbeit." Anders als zunächst geplant, wurden nicht verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, sondern ein Kern-Team, das sich mit allen wichtigen Fragen befassen wird. Dazu gehören technische Details ebenso wie die Eigentumsfrage, die man mit den Wuppertaler Stadtwerken erörtern will.

Konkreter Kostenplan bis Ende nächsten Jahres

Außerdem soll spätestens zum Ende nächsten Jahres eine konkrete Kostenrechnung stehen, um zu wissen, wohin finanziell die Reise geht. Wie berichtet, gehören die Anschaffungs- und Betriebskosten zu den größten Hürden, die eine neue Barmer Bergbahn nehmen muss, um auf Dauer Erfolg zu haben. Als mögliche Sponsoren sollen unter anderem auch Unternehmen aus dem Stadtgebiet und der Region angesprochen werden.

Im Blick hat man - wie seinerzeit bei der Wuppertal-Bewegung - in einem ersten Schritt Spendenzusagen, die abgerufen werden, sobald das Projekt in trockenen Tüchern ist und auch alle Fördermöglichkeiten abgeklopft sind. "Ergebnisoffen" will man alle Argumente für und gegen eine neue Barmer Bergbahn abwägen. Sollte der Verein scheitern, sollen die Vereinsgelder an den Barmer Verschönerungsverein und an die Bergischen Museumsbahnen (BMB) gehen. "Wir wollen nach wie vor miteinander und nicht gegeneinander arbeiten", fügt Benninghoven hinzu. "Da sind wir uns einig." So steht allen Bergbahnfreunden nun eine Plattform zur Verfügung, mit der sich das große Ziel in den nächsten Jahren verfolgen lässt.

Auf der Internetseite des Vereins gibt es unter anderem auch eine Beitrittserklärung zum Ausdruck. www.bergbahn-barmen.de

Wer auf anderen Wegen Kontakt aufnehmen will: Barmer Bergbahn e.V. / 1. Vorsitzender Marcus Benninghoven, Laaken 147, 42287 Wuppertal, Telefon 60 28 22, die E-Mail-Adresse ist: info@bergbahn-barmen.de

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