Der Sommer-Trödel steigt am Sonntag, 21. Juni, rund um den Gaskessel.

Das Heckinghauser Bleicherfest ist der größte Sommertrödel Wuppertals und lockt hunderttausende Besucher zum Gaskessel. Archiv-
Das Heckinghauser Bleicherfest ist der größte Sommertrödel Wuppertals und lockt hunderttausende Besucher zum Gaskessel. Archiv-

Das Heckinghauser Bleicherfest ist der größte Sommertrödel Wuppertals und lockt hunderttausende Besucher zum Gaskessel. Archiv-

Mathias Kehren

Das Heckinghauser Bleicherfest ist der größte Sommertrödel Wuppertals und lockt hunderttausende Besucher zum Gaskessel. Archiv-

Heckinghausen. „Bis zum Bleicherfest sind es noch 169 Tage“: Wer es gar nicht erwarten kann, dass der Sommer endlich da ist und rund um den Gaskessel wieder gefeiert werden kann, für den lassen die Veranstalter vom Bezirksverein Heckinghausen auf ihrer Website die Uhr rückwärts laufen – und präsentieren den Countdown bis zum 21. Juni 2015.

Anfänge: Das kleine Fest für die Zollbrücke

An diesem Sonntag steigt die Traditionsveranstaltung im Heckinghauser Zentrum wie gewohnt – und doch ist es ein besonderer Bleicherfest-Tag: Der größte Sommertrödel weit und breit feiert im kommenden Jahr nämlich seine 40. Auflage.

Begonnen hat es damals, 1975, als vergleichsweise kleines Fest für die historische Heckinghauser Zollbrücke. Die wurde 200 Jahre alt und der Bezirksverein organisierte eine Geburtstagsveranstaltung mit einigen Ständen an der Lenneper und der Heckinghauser Straße.

Ein Erfolg, der nach Wiederholung verlangte: Der Markt wurde von Jahr zu Jahr größer. Gemeinsam mit viel ehrenamtlicher Hilfe und Unterstützung der Heckinghauser Vereine erstreckt sich das Bleicherfest heute über das Stadtteilzentrum und hat seinen festen Platz im Wuppertaler Veranstaltungskalender.

Treue Mitwirkende des Trödelmarkts ist seit Jahrzehnten die Garnbleichergruppe des Langerfelder Bürgervereins, die in traditioneller Kluft das alte Handwerk zeigt und an ein denkwürdiges Datum erinnert: Am 29. April 1527 wurde den Barmern und Elberfeldern das Privileg der „Garnnahrung“ verliehen. Sie durften bleichen, es war der Beginn eines enormen wirtschaftlichen Aufschwungs im Tal der Wupper.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer