Die Kritiker setzen sich durch: Sie wollen die Anwohner und die Gaststätten schützen.

Braucht Barmen neben dem Weinfest und Barmen Live (Hier: Archivbild von 2012) noch ein weiteres, feuchtfröhliches Fest?
Braucht Barmen neben dem Weinfest und Barmen Live (Hier: Archivbild von 2012) noch ein weiteres, feuchtfröhliches Fest?

Braucht Barmen neben dem Weinfest und Barmen Live (Hier: Archivbild von 2012) noch ein weiteres, feuchtfröhliches Fest?

Andreas Fischer

Braucht Barmen neben dem Weinfest und Barmen Live (Hier: Archivbild von 2012) noch ein weiteres, feuchtfröhliches Fest?

Barmen. Eine Stimme gab nach lebhafter Diskussion in der Barmer Bezirksvertretung (BV) den Ausschlag: Auf dem Johannes-Rau-Platz soll es kein Oktoberfest geben. Die Verwaltung hatte die Stadtteil-Politiker gefragt, wie sie mit dem Ersuchen eines Veranstalters umgehen solle. Der will an drei Tagen um den 15. August auf dem Rathausvorplatz ein Zelt für bis zu 1200 Personen aufstellen, Blasmusik spielen und Bier ausschenken.

Befürworter wollen dem Veranstalter eine Chance geben

Die Befürworter, vor allem die SPD-Fraktion, führten an, dass es zu begrüßen sei, wenn wieder etwas in Barmen passiere – zumal der Veranstalter das unternehmerische Risiko trage. Der Vorschlag daher: Man solle das „Oktoberfest“ – der 15. August ist in Bayern, anders als in NRW, ein Feiertag – genehmigen und danach entscheiden, ob eine Wiederholung wünschenswert sei.

Die Gegenargumente: Schon bei den Großveranstaltungen „Barmen live“ und dem Winzerfest gebe es reichlich Anwohner-Beschwerden – vor allem über Lärm. Zudem sei Alkoholkonsum als Hauptsäule des Veranstaltungskonzepts ein wenig dürftig – und man müsse die umliegenden Gaststätten schützen. Auch die Interessengemeinschaft Werth habe sich gegen das Fest ausgesprochen. Während Ulrich Lonn (SPD) diese Ablehnung „hanebüchen“ nannte, meinte Marc Schulz (Grüne), man solle gerade bei der IG Werth genau hinhören, wenn dieses Fest nicht in ihr Konzept passe.

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