Alter Markt und Werth werden nach und nach aufgepeppt.

Barmen
Premiere: Ein Markt mit italienischen Delikatessen soll Kunden nach Barmen locken.

Premiere: Ein Markt mit italienischen Delikatessen soll Kunden nach Barmen locken.

Dirk Thomé

Premiere: Ein Markt mit italienischen Delikatessen soll Kunden nach Barmen locken.

Barmen. Mehr als nur ein Hauch Bella Italia soll von Donnerstag bis Samstag, 25. bis 27. September, durch die Barmer Innenstadt wehen. Italian Imperial Milano heißt die Gemeinschaft italienischer Einzelhändler in Lüdenscheid. Sie lädt auf dem Alten Markt zum italienischen Markt ein. Die Barmer Bezirksvertretung gab jetzt ihr Einverständnis. Auch die ISG Barmen-Werth begrüßt den Markt als eine Bereicherung für die Innenstadt.

Wer also Ende September über den Alten Markt schlendert, kann italienischen Wein kosten und den Duft von Brot, Oliven, Wurst und Käse schnuppern. Auch Keramik und Geschenkartikel gehören zum Angebot. Abgerundet wird das Ganze von italienischer Musik.

Außerdem bereichern bald neue Möbel den Werth. Im Sommer stellt die ISG Barmen-Werth an 14 Plätzen neue Sitzbänke auf, in grün und silber gehalten, mit Sitzflächen aus Aluminium. Jeweils sechs Menschen haben auf ihnen Platz. Sie sind auf einer kleinen Basis verankert, ein großer Teil schwebt frei.

Rechnung für die neuen Bänke geht an die ISG

Ihre längliche Form soll die Idee vom Werth als Barmens Band aufgreifen: Bänder und Litzen trugen einmal als „Barmer Artikel“ den Namen Barmens in die Welt. „Die neuen Bänke gehen teilweise mit einer Entrümpelung des Werths einher“, sagt Thomas Helbig von der ISG. Einige der Bänke kommen dort hin, wo jetzt noch eine Werbevitrine steht. Etliche Vitrinen würden gar nicht mehr genutzt.

Willkommener Nebeneffekt: Dort liegt bereits Strom. Und die Bänke haben eine integrierte, extrem energiesparende Beleuchtung. „Bei der Platzwahl gab es eine ganze Menge zu berücksichtigen“, sagt Helbig. Natürlich sollen die Bänke dort stehen, wo sie gebraucht werden. Aber man müsse auch an die Feuerwehrzufahrten denken, daran, dass kein Lieferverkehr behindert wird und Befindlichkeiten von Einzelhändlern berücksichtigen. Die Bänke werden laut Helbig nach und nach auf dem Werth aufgestellt – und die Rechnung geht an die ISG.

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