Ende Mai beginnen die Bauarbeiten. Das Projekt kostet vier Millionen Euro, gebaut wird bis 2011.

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Bald eine Großbaustelle: Das Wehr am Beyenburger Stausee soll ab Ende Mai für vier Millionen Euro saniert werden.

Bald eine Großbaustelle: Das Wehr am Beyenburger Stausee soll ab Ende Mai für vier Millionen Euro saniert werden.

Andreas Fischer

Bald eine Großbaustelle: Das Wehr am Beyenburger Stausee soll ab Ende Mai für vier Millionen Euro saniert werden.

Beyenburg. Was lange währt, könnte endlich gut werden: Für die Sanierung des Stausees Beyenburg gibt es einen neuen Termin. Ende Mai sollen die Arbeiten am Wehr beginnen. Pessimisten mögen das Datum anzweifeln, doch diesmal könnte es tatsächlich klappen. "Die Ausschreibung ist beendet. Wir haben uns für ein Angebot entschieden und der Auftrag muss jetzt nur noch vergeben werden", sagt Susanne Fischer, stellvertretende Pressesprecherin des Wupperverbandes.

Ursprünglich sollte schon 2006 mit der Sanierung begonnen werden

Wegen altersbedingter Schäden war bereits 2005 der Plan gefasst worden, das Stauwehr zu erneuern. Zunächst war noch das Jahr 2006 als Baubeginn im Gespräch, dann der August 2007. Das Projekt scheiterte damals allerdings an der Ausschreibung. 2,3 Millionen Euro hatte der Wupperverband für die Großbaustelle veranschlagt, die eingegangenen Angebote lagen allerdings zum Teil weit darüber und waren teilweise auch fachlich zweifelhaft.

Eine neue Ausschreibung fand statt und die Gremien des Verbandes gaben die für die Sanierung benötigten Finanzmittel in Höhe von diesmal rund 4 Millionen Euro frei. Jetzt soll es nach Wunsch des Wupperbandes Ende Mai losgehen. Angepeiltes Bauende: Anfang 2011.

Die Zeit bis zum Baubeginn will der Wupperverband nutzen, um Anwohner und Sportvereine über mögliche Beeinträchtigungen während der Bauzeit zu informieren. So muss der Wasserstand zwischen Oktober 2009 und April 2010 um etwa einen Meter abgesenkt werden, um den Austausch des beweglichen Wehrverschlusses zu ermöglichen. "Das kann bei verschiedenen Wassersportarten natürlich zu Beeinträchtigungen führen", sagt Susanne Fischer. Auch die Anwohner müssten sich für die Zeit der Sanierung auf zusätzlichen Lieferverkehr, Transporte und Baufahrzeuge einstellen. 

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