Diskussion über die Entwicklung des Quartiers.

Schwarzbach. In einem Punkt herrschte am Mittwochabend im Schülercafé an der Hügelstraße große Einigkeit. „Eine Aufwertung der Schwarzbach ist dringend nötig und deswegen sind wir heute hier“, begrüßte Andreas Mucke vom Büro für Quartierentwicklung Hauseigentümer und Geschäftsleute, um über die Entwicklung des Quartiers, das viele Probleme hat, zu sprechen.

Der Arrenberg soll als Vorbild dienen

Eine kurze Vorstellung der aktuellen Projekte – geplante und umgesetzte – Fördermöglichkeiten durch die Stadt und Ideen der Anwohner waren an diesem Abend Thema. Alle Kritikpunkte werden gesammelt, am Ende soll so eine Gemeinschaft der Schwarzbach entstehen, die sich der Probleme annimmt, das Quartier aufwertet und mehr Chancen gegen Leerstände hat. Als Beispiel für eine positive Quartierentwicklung nannte Mucke den Arrenberg. Die Struktur sei der in Oberbarmen ähnlich.

Aydin Orhun bot in seinem Vortrag Hilfe zur Selbsthilfe. Eine Art Hausmeisterservice für die Straße soll für Sauberkeit sorgen, sich auch um den Winterdienst der einzelnen Häuser kümmern, die Fassaden regelmäßig reinigen.

Die Idee fand großen Anklang, mache aber nur Sinn, wenn sich möglichst viele Hausbesitzer den Aktionen anschließen. Um eben diese für die Eigentümer attraktiver zu machen, gibt es Projekte wie „Soziale Stadt“ und das „Hof- und Fassadenprogramm“.

Das Jobcenter will im September in das ehemalige Luhns-Gelände

Auch das Jobcenter, vorgestellt von Uwe Kastien, Leiter für Personal und Finanzen, präsentierte sich an diesem Abend als neuer Nachbar und will noch im September in die Räumlichkeiten auf dem Luhns-Gelände ziehen. Dieses sei mittlerweile mit neuen Fenstern ausgestattet, die Außenanlagen werden noch den Bedürfnissen angepasst. Auch ein Zugang über die Nordbahntrasse soll in naher Zukunft möglich sein.

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