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Wer mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, muss zurzeit an der Schwebebahnstation Oberbarmen große Anstrengungen in Kauf nehmen.

Wer mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, muss zurzeit an der Schwebebahnstation Oberbarmen große Anstrengungen in Kauf nehmen.

Uwe Schinkel

Wer mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, muss zurzeit an der Schwebebahnstation Oberbarmen große Anstrengungen in Kauf nehmen.

Oberbarmen. "Ist das anstrengend." So wie Yvonne Schneider, die am Mittwoch mit Kind samt Kinderwagen an der Schwebebahn-Endstation Oberbarmen ausstieg, wird es tausenden Passagieren in den kommenden zwei Monaten gehen. Sie müssen die Treppe benutzen. Der Grund: Unbekannte haben den Aufzug in der Endstation demoliert. Die beiden mit Sicherheitsglas ausgestatteten Aufzugstüren wurden zerschlagen. Von den Täter fehlt bislang jede Spur.

Wahrscheinlich kamen sie in der Nacht von Sonntag auf Montag. Videoaufzeichnungen von der Randaleaktion gibt es nicht. Bekanntlich werden nur die Bahnsteige per Kameras überwacht. So bleiben die traurigen Zahlen: Allein die Beschaffung der Scheiben wird mit jeweils 2500 Euro veranschlagt. Dazu kommen die Kosten des Einbaus. Pro Jahr müssen die Stadtwerke wegen ähnlicher Schäden an den Schwebebahn-Aufzügen an die 20.000  Euro ausgeben. Besonders betroffen sind die Stationen Adlerbrücke und Pestalozzistraße. Zur Randale in Oberbarmen bittet die Kripo unter der Rufnummer 2840 um Zeugenhinweise. spa

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