Eine Sanierung an der Widukindstraße lohnte sich nicht. Der Neubau soll geschätzte 700 000 Euro kosten.

Heckinghausen
Vorfreude auf den Neubau: SVH-Jugendleiter Kosta Akritidis, Geschäftsführer Jürgen Staab, Wolfgang Uebergönner und der Vorsitzende Hans-Jürgen Oberste-Hedtbleck (v.l.) am Standort des künftigen Sportplatzhauses.

Vorfreude auf den Neubau: SVH-Jugendleiter Kosta Akritidis, Geschäftsführer Jürgen Staab, Wolfgang Uebergönner und der Vorsitzende Hans-Jürgen Oberste-Hedtbleck (v.l.) am Standort des künftigen Sportplatzhauses.

So soll das neue Sportplatz-Haus von Osten her aussehen. Grafik: Stadt Wuppertal

Uwe Schinkel, Bild 1 von 2

Vorfreude auf den Neubau: SVH-Jugendleiter Kosta Akritidis, Geschäftsführer Jürgen Staab, Wolfgang Uebergönner und der Vorsitzende Hans-Jürgen Oberste-Hedtbleck (v.l.) am Standort des künftigen Sportplatzhauses.

Heckinghausen. Die Tage des maroden Sportplatzhauses an der Widukindstraße sind endgültig gezählt. Generationen von Wuppertaler Fußballern haben sich in den schon lange nicht mehr zeitgemäßen Kabinen umgezogen und in den Duschen oftmals leicht geekelt. Eine Sanierung lohnte sich aufgrund der mangelhaften Bausubstanz nicht.

Am Montag hat nun der Sportausschuss in seiner Sondersitzung grünes Licht für einen modernen Neubau gegeben. „Einstimmig“, wie der Vorsitzende Peter Hartwig (SPD) betont. Jubel beim Verein, der „in einem schwierigen Umfeld“, so Hartwig, über 17 spielende Mannschaften – vor allem Jugendmannschaften – verfügt und damit auch einen sozialen Auftrag erfüllt.

250.000 Euro Eigenleistung vom SV Heckinghausen

700.000 Euro hat eine vom städtischen Gebäudemanagement (GMW) in Auftrag gegebene Kostenschätzung für das eineinhalbgeschossige, rund 25 mal 10 Meter große Gebäude ergeben. 250.000 Euro davon soll der SV Heckinghausen durch Eigenleistungen, in erster Linie beim Innenausbau, erbringen.

Vier Umkleidekabinen mit Duschen und WC, Besuchertoiletten für die Besucher und eine Schiedsrichter-Kabine sind im barrierefreien Erdgeschoss vorgesehen. Im Obergeschoss soll der Verein Räume für sich herrichten können. Das Gebäude bleibt städtisch, der Verein erhält aber ein langfristiges Nutzungsrecht, zunächst über 20 Jahre.

 

Baubeginn hängt von den Ergebnissen der Ausschreibung ab Baubeginn wird frühestens im September sein. „Erst nach dem Okay des Sportausschusses können wir jetzt mit dem Baugenehmigungsverfahren beginnen. Außerdem hängt der Baubeginn dann von den Ausschreibungsergebnissen ab“, sagt Susanne Thiel vom GMW.

Schwierigkeiten durch die gestern verhängte Haushaltssperre erwartet sie indes nicht. Die Vorlage sei bereits im Vorfeld durch den Kämmerer genehmigt gewesen.

Thiel ist optimistisch, dass zumindest der Rohbau bis Ende des Jahres steht, damit der SV Heckinghausen parallel mit dem Innenausbau beginnen könne.

Bis die Fußballer dann tatsächlich in den Genuss des neuen Gebäude-Komforts kommen, dürfte sich also auch die kommende Saison dem Ende zuneigen. So lange bleibt das alte Sportplatzhaus in Betrieb. Dessen Abrisskosten sind noch nicht beziffert, wie es heißt.

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