Die schmutzige Straße am Ehrenberg soll nach ersten Informationen die Ursache für den Doppelunfall am Freitag sein.
Die schmutzige Straße am Ehrenberg soll nach ersten Informationen die Ursache für den Doppelunfall am Freitag sein.

Die schmutzige Straße am Ehrenberg soll nach ersten Informationen die Ursache für den Doppelunfall am Freitag sein.

Die schmutzige Straße am Ehrenberg soll nach ersten Informationen die Ursache für den Doppelunfall am Freitag sein.

Stefan Rossbach, Bild 1 von 2

Die schmutzige Straße am Ehrenberg soll nach ersten Informationen die Ursache für den Doppelunfall am Freitag sein.

Langerfeld. Gleich doppelt gekracht hat es am Freitag auf der Straße Heusiepen am Ehrenberg in Wuppertal-Langerfeld. Zunächst rutschte gegen 10.30 Uhr ein Müllwagen auf matschiger Fahrbahn seitlich gegen einen Baum und kam 20 Meter weiter vor einem weiteren Baum zum Stehen. Dann konnte auch der zur Hilfe kommende Einsatzwagen der Feuerwehr nicht rechtzeitig bremsen und prallte gegen den Müllwagen. Der Beifahrer des Müllwagens erlitt eine leichte Beinverletzung, der Fahrer erlitt einen Schock, berichtet die Polizei. Sachschaden: Ein „hoher fünfstelliger Betrag“.

Dreieinhalb Stunden war die Feuerwehr vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und den Einsatzwagen mit einem Spezialfahrzeug zu bergen. Außerdem wurde gemeinsam mit dem Grünflächenamt der gerammte Baum begutachtet und zur Fällung freigegeben, sagt Sebastian Theisen, Dienstgruppenleiter der Feuerwehr. „Das waren doppelt unglückliche Umstände, aber mit einer derart glatten Straße rechnet man einfach nicht“, sagt Theisen. Der Fahrer des Müllwagens sagte, er habe auf die Bremse getreten, doch der Wagen sei weitergerutscht wie ein Schlitten.

Doch wie kam es, dass die Fahrbahn derart mit Matsch, Erde und Kuhdung verschmutzt war? Verdacht eines Anwohners: Die Straße werde durch einen Landwirt aus der Nachbarschaft verdreckt. Mehrmals sei bereits das Ordnungsamt angerufen worden, passiert sei bisher nichts.

Die Stadt könne keine Häufung der Beschwerden feststellen, sagte Sprecherin Martina Eckermann. Allerdings sei die Straße Heusiepen ein Privatweg, für dessen Säuberung die Stadt nicht zuständig ist. „Wenn wir allerdings feststellen, dass die Befahrung der Straße dauerhaft gefährlich ist, werden wir Kontakt zu den Anwohnern aufnehmen.“ Diese müssten die Straße dann selbst reinigen oder ihre Mülltonnen zur nächsten Straßenecke bringen.
 

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