Die Theater-AG des CDG entführt Besucher auf den Planeten Glucosia.

Die Bühne verwandelte sich beim CDG in das Raumschiff zur Erde.
Die Bühne verwandelte sich beim CDG in das Raumschiff zur Erde.

Die Bühne verwandelte sich beim CDG in das Raumschiff zur Erde.

Andreas Fischer

Die Bühne verwandelte sich beim CDG in das Raumschiff zur Erde.

Wichlinghausen. Verlockende Angebote wie etwa „Popcorn-Peeling“ oder „Zuckerwelle“ sind bislang nur auf dem Planeten Glucosia beim schrillen Friseur Willie – köstlich dargestellt von Sinan Günlü mit grüner Perücke – anzutreffen. Er war es auch, der gemeinsam mit Lisa Qashou und Pia Eben, der Leiterin der Theater AG am Carl-Duisberg-Gymnasium, im vergangenen Sommer die Idee zu der knallbunten und futuristischen Weltraumstory entwickelte. Die Bewohner von Glucosia werden in ihrem beschaulich-beschränkten Leben gestört, als ein Raumschiff und eine Kiste mit mysteriösem Inhalt – einer goldenen Schallplatte der Erdbewohner – abstürzen.

Ein umgebauter VW-Lupo wird zum Ersatzraumschiff

„Spacetrotter“ Juri Lawrenz als „Chefpilot“ bringt die nötige Coolness in die Kapsel, denn mit dem Ersatzraumschiff „Lupinchen“ (ein zum Spacelab umgebauter VW Lupo) versucht die vierköpfige Crew, die wertvolle Schallplatte wieder zur Erde zu bringen und erlebt dabei spannende Abenteuer.

Von Kunst- und Deutschlehrerin Sally Kluge großartig animiert, wird die Geschichte auf zwei Ebenen erzählt – auf der Leinwand, um den Kontakt der Raumschiff-Besatzung zu den „Glucosianern“ darzustellen, und auf der Bühne, wo etwa „Willies Wellnessoase“ im Mittelpunkt steht. „Klonmaschine“ und „Beamen“ dürfen beim rund einstündigen Weltraumspektakel natürlich nicht fehlen. Die Videosequenzen aus dem „Raumschiff“, das „oriongleich“ aus dem Wasser auftaucht und das beispielsweise mit der Enterprise-Crew von Captain Kirk kollidiert, erheiterten das amüsierte Publikum und ernteten zahlreiche Lacher.

„Was die sich haben einfallen lassen, ist einfach erstaunlich“, meinten etwa Annegret und Diethelm Krause. Und auch einer der ehemaligen CDG-Lehrer war begeistert: „Jugendfrisch und schräg – die hatten ihren Spaß“, lautete das Urteil des Hobby-Kabarettisten Wolfgang Diepenthal. Zwar habe es anfangs einige Probleme mit der Technik gegeben, so Sinan Günlü, aber insgesamt habe es einen sehr kreativen Prozess gegeben, ergänzte Karolin Krause, die als Beraterin der beiden Prinzessinnen den Planeten Glucosia durch ständigen Konsum von Süßigkeiten latent „überzuckerte“. „Der Spaß, den wir heute und bei den Proben hatten, entschädigt aber für alles“, freute sich „Schülerin Polly“ Lisa Qashou.

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