Schulministerin Sylvia Löhrmann zu Besuch in der Ganztagsgrundschule am Siegelberg.

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Mitte) im Kreis des Beyenburger Kollegiums.
Schulministerin Sylvia Löhrmann (Mitte) im Kreis des Beyenburger Kollegiums.

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Mitte) im Kreis des Beyenburger Kollegiums.

Matthias Kehren

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Mitte) im Kreis des Beyenburger Kollegiums.

Beyenburg. Sie war schon einmal in Beyenburg: Als Anfang 2007 der Sturm Kyrill auch im Wuppertaler Osten schwere Schäden angerichtet hatte, war Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen ) im idyllischen Ortsteil gewesen, um die Waldschäden zu begutachten.

Am Samstag war die Mission der zwischenzeitlichen stellvertretenden Ministerpräsidentin und Schulministerin von NRW um einiges Erfreulicher. Dorothee Hartmann, Leiterin der Offenen Ganztagsgrundschule Beyenburg Siegelberg, hatte die Solingerin zu einem Besuch der Grundschule eingeladen.

Unbürokratisch: Die Organisation des Besuchs in Beyenburg

„Ich habe in ihrem Büro angerufen und war überrascht, wie unproblematisch alles über die Bühne ging“, sagt Hartmann. Schnell wurde der Besuch zum traditionellen Neujahrsempfang der Schule zugesagt. „Wuppertal liegt im Einzugsbereich“, sagte Löhrmann. Und da sie am Samstag noch einen Termin der Grünen-Fraktion wahrnahm, lag Beyenburg quasi auf dem Weg.

Die Schulministerin zeigte sich beeindruckt von der Beyenburger Schule. Schon an der Rezeption machte sie halt. „Was haben Sie hier notiert?“, wollte sie von Suse Hartmann, Diplompädagogin und Leiterin der offenen Ganztagsschule (Ogata) wissen. „Hier können Eltern angeben, wenn sie ihr Kind zu einer anderen Zeit als normalerweise abholen wollen. Dann wissen wir Bescheid.

Die Beyenburger Schule hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Preisen erhalten: Sie hat sich unter anderem für gesundes Essen eingesetzt. Schüler verkaufen in den Pausen Obst, und die Küche ist inzwischen keine Ausgabe-, sondern eine Zubereitungsküche. Täglich wird frisch gekocht. Freitag steht Fisch mit Feuerwehrsauce, einem scharfen Dressing, auf dem Speisezettel. „Jedes Kind wird bei uns individuell gefördert“, sagt Dorothee Hartmann. Die Ministerin konnte betonte: „Die Schule soll zum Kind passen, nicht das Kind zur Schule.“ Sie warb in diesem Zusammenhang für Gemeinschaftsschulen.

180 Kinder besuchen die Grundschule Siegelberg. Das Lehrer- und Betreuungsteam umfasst 30 Persoenen. 54 Kinder können das Angebot der offenen Grundschule nutzen. Die meisten Kinder werden von 7.30 bis 16 Uhr betreut. Es gibt auch ein Angebot der Betreuung bis 14.30 Uhr.
 

Die Grundschule ist barrierefrei. Es gibt Betreuung für behinderte Kinder.
 

Zwei Stunden nahm sich Löhrmann Zeit, über die Schulziele der Landesregierung zu informieren. Sie hat bis 1995 selbst Unterricht erteilt: in Deutsch und Englisch.

Leserkommentare (1)


() Registrierte Nutzer