Der Spielplatz an der Eintrachtstraße wird ab Juni umgestaltet. Derzeit werden dafür Bäume gefällt. Kosten: 330.000 Euro.

oberbarmen
Blick auf den Spielplatz an der Eintrachtstraße. Der soll mit neuen Spiel- und Sportgeräten aufgewertet werden.

Blick auf den Spielplatz an der Eintrachtstraße. Der soll mit neuen Spiel- und Sportgeräten aufgewertet werden.

Panna-Anlage Schwelm, Beispiel für neuen Spielplatz Eintrachtstraße

Blick auf den Spielplatz an der Eintrachtstraße. Der soll mit neuen Spiel- und Sportgeräten aufgewertet werden.

Stefan Fries, Bild 1 von 3

Blick auf den Spielplatz an der Eintrachtstraße. Der soll mit neuen Spiel- und Sportgeräten aufgewertet werden.

Oberbarmen. Genug Fläche hat der Spielplatz an der Eintrachtstraße in Oberbarmen, prima gelegen ist er ebenfalls, mit seiner direkten Anbindung an die Nordbahntrasse – nun soll er auch optisch auf Vordermann gebracht werden. Dafür werden derzeit einige Bäume und Gehölze gefällt. Sie machen Platz für die Umgestaltung, die im Juni beginnen soll.

„Höhepunkt des neuen Spielplatzes wird sicher die Kletterwand“, sagt Mattis Ricken vom Ressort Grünflächen und Forsten der Stadt. Denn die künstliche Felswand, modelliert aus Beton, verbindet den Spielplatz mit der wenige Meter entfernten und tiefer gelegenen Nordbahntrasse. Wer also künftig möchte, kann die letzten Meter, statt sie zu Fuß über die Rampe zurückzulegen, einfach kletternd hinter sich bringen.

Der neue Platz bekommt eine Panna-Anlage

Aufgeteilt ist der neue Spielplatz, der im September fertiggestellt sein soll, in zwei Bereiche. Einen für die jüngeren Kinder bis etwa fünf Jahre, auf dem sich unter anderem eine Rutsche befindet, und einen für ältere Kinder und Jugendliche, der mit einer weiteren Besonderheit aufwartet: Wuppertals erster öffentlicher Panna-Anlage (siehe Kasten). Denn davon gibt es bislang erst eine in der Stadt – und die steht auf dem Schulhof des Schulzentrums Ost, der gemeinsam vom Carl-Duisberg-Gymnasium und der Realschule Ost genutzt wird.

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„Die Panna-Anlage habe ich schon in anderen Städten gesehen – und die wollte ich unbedingt auch hier bei uns haben“, sagt Ricken. Außer der Anlage soll es noch zwei Schaukeln, eine Anlage mit Seilen und eine Balancierstange aus Metall geben. Doch nicht alles wird komplett neu gemacht. „Auf dem Spielplatz befindet sich derzeit noch

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Eine Panna-Anlage besteht aus einem Kreis mit sechs Metern Durchmesser. Umgeben ist sie von einem Zaun aus Metall, in den zwei kleine Tore eingelassen sind.
Wegen des begrenzten Platzes eignet sich die Panna-Anlage, auf der mit einem ganz normalen Fußball gespielt werden kann, perfekt für die Spiele „Eins gegen Eins“ oder „Zwei gegen Zwei“. Oft wird gespielt, bis ein Team fünf Treffer erzielt hat. Ein anderes Kriterium für einen Sieg kann aber auch sein, den Gegenspieler bei einem Tor zu tunneln. Darüber hinaus sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
In Wuppertal gibt es derzeit erst eine Panna-Anlage. Sie steht auf dem Schulhof des Schulzentrums Ost und wird gemeinsam vom Carl-Duisberg-Gymnasium und der Realschule Ost genutzt. Gebaut wurde sie Ende 2013.
 

eine Drehscheibe. Die ist so gut erhalten, dass wir sie übernehmen können.“

Insgesamt wird die Sanierung rund 330 .000 Euro kosten. Davon übernimmt das Land 80 Prozent. Die Fördergelder stammen aus dem Programm Soziale Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen.

„Wegen der Nähe zur Nordbahntrasse lag uns die Neugestaltung des Spielplatzes sehr am Herzen. Und das Areal ist auch einfach klasse. Sehr weitläufig, da kann man viel machen“, sagt Mattis Ricken.

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