Eine 79-Jährige wurde bei dem Schlafzimmer-Brand schwer verletzt. Die Kripo hat einen Gutachter eingeschaltet. Brandschaden: 40.000 Euro.

Oberbarmen. Um 2.15 Uhr in der Nacht zu Mittwoch weckte Brandgeruch einen 67 Jahre alten Wuppertaler in seinem Schlafzimmer in einem dreigeschossigen Mehrfamilienhaus an der Hügelstraße - offenbar in letzter Minute. Nach WZ-Informationen soll der Mann noch eine brennende Heizdecke, die im Ehebett lag, aus dem Fenster der im zweiten Stock liegenden Wohnung geworfen haben.

Dann versuchten er und seine Ehefrau aus dem bereits verrauchten Schlafzimmer zu entkommen. Der 67-Jährige schaffte es, die Frau brach auf der Flucht vor dem dichten Qualm zusammen. Die bereits alarmierte Feuer kämpfte sich zu der leblos am Boden liegenden 79-Jährigen vor und holte sie ins Freie.

Ein Notarzt reanimierte die Frau und brachte sie mit akuter Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Lebensgefahr bestehe nicht, hieß es. Die 79-Jährige wurde aber im Lauf des Tages in eine Düsseldorfer Spezialklinik gebracht.

Die übrigen Hausbewohner kamen mit einem gehörigen Schrecken davon. Weil auch das Treppenhaus stark verqualmt war, holte die Feuerwehr mehrere Nachbarn des Ehepaares per Drehleiter aus dem Haus. Sie kamen vorübergehend in einem beheizten Bus der Stadtwerke unter, konnten nach Ende der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung ist derzeit jedoch nicht bewohnbar. Dort entstand ein Schaden von mindestens 40.000 Euro. Zur Klärung der genauen Brandursache hat die Kripo einen Gutachter eingeschaltet.

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