Der Förderverein und die Kirchengemeinde haben sich auf einen Mietvertrag geeinigt. Er läuft drei Jahre.

Der Förderverein übernimmt den Gemeindesaal mietfrei, trägt aber die Kosten anfallender Reparaturen und des Unterhalts.
Der Förderverein übernimmt den Gemeindesaal mietfrei, trägt aber die Kosten anfallender Reparaturen und des Unterhalts.

Der Förderverein übernimmt den Gemeindesaal mietfrei, trägt aber die Kosten anfallender Reparaturen und des Unterhalts.

Uwe Schinkel

Der Förderverein übernimmt den Gemeindesaal mietfrei, trägt aber die Kosten anfallender Reparaturen und des Unterhalts.

Nächstebreck. Seit Anfang der Woche steht fest: Der Gemeindesaal Hottenstein an der Wittener Straße bleibt als Veranstaltungsort erhalten – zumindest in den kommenden drei Jahren. Darauf haben sich die Evangelische Kirchengemeinde Wichlinghausen-Nächstebreck und der Förderverein Gemeindesaal Hottenstein verständigt: Der Förderverein ist ab 1. Februar Mieter des Saals. Er zahlt keinen Mietzins, übernimmt aber alle Kosten und anfallenden Reparaturen und stellt den Saal seinerseits für Veranstaltungen zur Verfügung – vermietet ihn beispielsweise an Chöre, Karnevalsgemeinschaften, Vereine oder auch Privatpersonen.

Die Immobilie bleibt im Eigentum der Kirchengemeinde. „Der Mietvertrag läuft zunächst drei Jahre“, sagte Hermann Josef Richter, Vorsitzender des Fördervereins, im Gespräch mit der WZ.

Proteste, Unterschriften und die Gründung des Fördervereins

Wie berichtet, hatte die Kirchengemeinde im vergangenen Herbst bekanntgegeben, den renovierungsbedürftigen Saal aus Kostengründen aufgeben zu wollen. Proteste und Unterschriften-Aktionen waren der Ankündigung gefolgt, vor zwei Wochen wurde der Förderverein gegründet. „Lang und schwierig“ seien die Verhandlungen verlaufen, ist von beiden Seiten zu hören. Nun aber hat man sich auf den befristeten Mietvertrag geeinigt.

Nach den vereinbarten drei Jahren prüfen beide Parteien die Möglichkeit der Verlängerung, dabei seien sie laut Vertrag „bestrebt, unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit das Mietverhältnis fortzuführen“, sagt Hermann Josef Richter. Im Klartext: Vom Erfolg der Vermarktung des Saals hängt ab, wie es danach am Hottenstein weitergeht.

„Es war ein weiter Weg, und es wird nicht leicht – aber wenn viele mitmachen, schaffen wir das.“

Hermann Josef Richter, Vorsitzender des neu gegründeten Fördervereins

„Natürlich benötigen wir Spenden und viele Mitglieder im Förderverein, um die nötigen Reparaturen sicher zu stellen“, sagt der Vorsitzende: „Es war ein weiter Weg, und es wird nicht leicht – aber wenn viele mitmachen, schaffen wir das.“ Zufrieden zeigt sich auch Thomas Kroemer, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Wichlinghausen-Nächstebreck, über die Einigung. „Allerdings muss sich zeigen, ob es dem Förderverein gelingt, den Saal so zu vermieten, dass es sich wirtschaftlich lohnt.“

Der Beginn der neuen Ära wird am 14.  Februar gefeiert

Gefeiert wird die neue Ära am Hottenstein mit einer Auftaktveranstaltung am Montag, 14. Februar, „zu der alle Bürger eingeladen sind“, wie der Förderverein mitteilt. Beginn ist um 19 Uhr.

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