Bürgerforum: Ideen für die Zukunft des Stadtteils haben Anwohner am Samstag vorgestellt.

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Im Stadtteil gibt es viele Aktivitäten, bei denen freiwillige Helfer willkommen sind.

Im Stadtteil gibt es viele Aktivitäten, bei denen freiwillige Helfer willkommen sind.

Wolfgang Westerholz

Im Stadtteil gibt es viele Aktivitäten, bei denen freiwillige Helfer willkommen sind.

Heckinghausen. Um Wuppertals Zukunft ist es nicht gut bestellt angesichts von Verschuldung, Leerständen und Quartieren, denen Geld und Ideen fehlen. Dem Trend wollen die Heckinghauser trotzen - und zeigten am Samstag mit ihrer Aktion "Sich entfalten, mitgestalten" im Stadtteiltreff an der Heckinghauser Straße, wie sie sich ihren Bezirk in nächster Zukunft wünschen.

Fürs Mehrgenerationenhaus ist die einstige Polizeiwache im Gespräch

Mit der Gründung des ersten Lokalen Bürgerforums im November wurde der Grundstein für die Umgestaltung des Stadtteils gelegt. Während des Forums bildeten sich Initiativgruppen, die ihre Projekte am Samstag präsentierten, darunter etwa das Mehrgenerationenhaus, das Literaturcafé, die Initiative für einen sauberen Stadtteil und die Ehrenamtsbörse. "Bisher haben wir etwa zehn Ehrenamtliche für jedes der Projekte gewinnen können, das ist schon ein großer Erfolg", sagt Marianne Krautmacher von der Stadt Wuppertal.

Auch Thomas Becks hofft auf Unterstützung - für das Projekt Mehrgenerationenhaus: "Wir haben uns etliche Standorte angeschaut und das Haus der ehemaligen Polizeiwache in die engere Auswahl genommen." Dort sollen Privatwohnungen und Gemeinschaftsanlagen für alle Generationen entstehen - inklusive ehrenamtlicher Hilfe über die Altersgrenzen hinweg. Hausaufgabenhilfe und Kinderbetreuung, Einkaufshilfe und kleinere Tätigkeiten im Haushalt für die Älteren. Jede Generation soll dort ihre Stärken einbringen.

Nicht nur für dieses Projekt werden Unterstützer gesucht - so sind beim Literaturcafé im Café Heckmeck noch Interessierte willkommen, um Buchtipps auszutauschen. Die Initiative für einen sauberen Stadtteil sucht Freiwillige zum Aufspüren von Schmuddel-Ecken, während bei der Ehrenamtsbörse von "Meine Stunde für Wuppertal" ohnehin jeder willkommen ist, der Kenntnisse, Fähigkeiten oder seine Zeit zur Verfügung stellen will.

Infos für alle, die sich in Heckinghausen einbringen wollen, gibt Marianne Krautmacher, Ruf 5632440. Fragen zum Ehrenamt beantwortet zudem Angelika Leipnitz von "Meine Stunde für Wuppertal", Ruf 5636501.

Ziel des Forums ist es, den Bürgern eine Plattform für ihre Ideen und Wünsche zu bieten. Diese werden anschließend beraten. Am Ende der Veranstaltung sollen konkrete Projekte entstehen, die von den Anwohnern, eventuell mit professioneller Hilfe, umgesetzt werden.

Die Lokalen Bürgerforen werden vom Land NRW unterstützt.

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