Grünes Licht für den Bau an der Sportanlage Widukindstraße.

Auf der Sportanlage Widukindstraße wird ein Kunstrasenplatz gebaut.
Auf der Sportanlage Widukindstraße wird ein Kunstrasenplatz gebaut.

Auf der Sportanlage Widukindstraße wird ein Kunstrasenplatz gebaut.

Uwe Schinkel

Auf der Sportanlage Widukindstraße wird ein Kunstrasenplatz gebaut.

Heckinghausen. Der Sportausschuss hat den Bau eines Kunstrasenplatzes für die Sportanlage Widukindstraße mit Gesamtkosten von 621.000 Euro beschlossen. Der Baubeginn ist spätestens zum Ende der Saison 2009 / 2010 geplant. Der Umbau soll je nach der Witterung im kommenden Sommer etwa drei Monate dauern. Der Sportplatz Widukindstraße ist von der Stadt 2005 angekauft worden. Voreigentümer war die Deutsche Bahn.

"In Zeiten knapper Kassen wäre der Bau eines Kunstrasenplatzes der neuesten Generation ohne die Landesmittel aus der Sportpauschale und die Eigeninitiative des Vereins SV Heckinghausen nicht finanzierbar gewesen", erklärte Peter Keller, Leiter des Sport- und Bäderamtes. Die Sportpauschale wird von den Sparauflagen des Haushaltssicherungskonzeptes nicht berührt.

Nach dem Umbau würden dann insgesamt acht städtische Fußballplätze über einen Kunstrasenbelag, fünf über Naturrasen und 25 über einen Aschenbelag verfügen.

126.000 Euro muss der Fußball-Kreisligist SV Heckinghausen beisteuern. Eine Riesenaufgabe für den Verein, der aus einer Fusion des Wuppertaler SC und des ESV Ost hervorgegangen ist. Es handelt sich dabei um Eigenmittel in Höhe von 85.000 Euro und Eigenleistungen von rund 41.000 Euro in Form von Abbau- und Entsorgungsleistungen.

Mit dem neuen Spielfeld, der Erneuerung des Platzunterbaus und der Drainage sollen die Modernisierungsarbeiten an der Widukinstraße noch nicht abgeschlossen sein. So wird auf Dauer der Verfall des maroden Sportplatzhauses nicht aufzuhalten sein. Im Sportausschuss wurde die Hoffnung geäußert, dass die Finanzierung für den Ersatzbau gesichert ist, bevor das Gebäude in einem baufälligen Zustand ist. Konkrete Pläne für den Neubau und den Zeitrahmen gibt es noch nicht.

Pro Jahr werden für Bauvorhaben zwar weiterhin 900.000 Euro aus der Sportpauschale zur Verfügung stehen, nicht aber jährlich zusätzliche 150.000 Euro aus dem städtischen Haushalt.

Voraussichtliche Folge wäre das Verschieben oder zeitliche Strecken von Umbau- und Modernisierungsvorhaben auf der noch immer langen Prioritätenliste des Sport- und Bäderamtes.

Sollte die im Haushaltssicherungskonzept angedrohte Kürzung der städtischen Sportzuschüsse an die Vereine umgesetzt werden, dann betrifft das die Zuschüsse im investiven Bereich.

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