Feuerwehr kann das Wildtier nur noch tot bergen. Spaziergängerin schlug Alarm.

Beyenburg
Feuerwehr-Einsatz auf dem Beyenburger Stausee: Laut Augenzeugenberichten war dort am Montag gegen 14.30  Uhr ein Reh von einem freilaufenden Hund auf das brüchige Eis gejagt worden. Das Tier brach ein und ertrank. Per Boot holte die Feuerwehr – im Einsatz waren auch die Freiwilligen aus Beyenburg – den Tierkadaver an Land. Vom Hund fehlt bislang jede Spur.

Feuerwehr-Einsatz auf dem Beyenburger Stausee: Laut Augenzeugenberichten war dort am Montag gegen 14.30  Uhr ein Reh von einem freilaufenden Hund auf das brüchige Eis gejagt worden. Das Tier brach ein und ertrank. Per Boot holte die Feuerwehr – im Einsatz waren auch die Freiwilligen aus Beyenburg – den Tierkadaver an Land. Vom Hund fehlt bislang jede Spur.

Feuerwehr-Einsatz auf dem Beyenburger Stausee: Laut Augenzeugenberichten war dort am Montag gegen 14.30  Uhr ein Reh von einem freilaufenden Hund auf das brüchige Eis gejagt worden. Das Tier brach ein und ertrank. Per Boot holte die Feuerwehr – im Einsatz waren auch die Freiwilligen aus Beyenburg – den Tierkadaver an Land. Vom Hund fehlt bislang jede Spur.

Feuerwehr, Bild 1 von 2

Feuerwehr-Einsatz auf dem Beyenburger Stausee: Laut Augenzeugenberichten war dort am Montag gegen 14.30  Uhr ein Reh von einem freilaufenden Hund auf das brüchige Eis gejagt worden. Das Tier brach ein und ertrank. Per Boot holte die Feuerwehr – im Einsatz waren auch die Freiwilligen aus Beyenburg – den Tierkadaver an Land. Vom Hund fehlt bislang jede Spur.

Beyenburg. Aufregung in Beyenburg: Ein nach Zeugenaussagen nicht angeleinter Hund hat am Montag gegen 14.30  Uhr ein Reh auf das brüchige Eis am Westufer des Stausees gejagt. Das Tier brach ein und ertrank im eiskalten Wasser. Die von einer Spaziergängerin alarmierte Feuerwehr barg den Kadaver mit dem Rettungsboot. Er wurde dem zuständigen Jäger übergeben. Unter anderem waren dabei
auch die Freiwilligen aus Herbringhausen, Walbrecken und Frielinghausen im
Einsatz.

Der freilaufende Hund war zum Zeitpunkt der Bergung allerdings längst verschwunden. Sein Besitzer konnte bislang nicht ermittelt werden. Fakt ist: In dem Gebiet herrscht Anleinpflicht. Und wie berichtet, hat es bereits am Sonntag etwa zur selben Uhrzeit eine ähnliche Szene am Stausee gegeben. Damals konnte sich das Tier aus dem Wasser befreien, wie die Feuerwehr anhand von Spuren rekonstruierte.

Unabhängig von dem Beyenburger Fall wies am Montag die Kreisjägerschaft des benachbarten Kreises Mettmann erneut daraufhin, dass das Wild in der Winterzeit besonders gefährdet sei. Die Tiere brauchten Ruhe, um ihre Kraftreserven zu schonen. Extrem wirke sich das Freilaufen von Hunden aus. Diese könnten Panik bei den Rehen auslösen.

Der für das Gebiet zuständige Jäger Eugen Brückelmann sprach am Dienstag von geringen Chancen, den Hundehalter zu ermitteln: „Wir sind noch am Montag rund um den Stausee unterwegs gewesen – ohne Ergebnis.“ Der Fall wurde an die Untere Jagdbehörde weitergegeben. Ob von dort Anzeige gegen Unbekannt wegen Wilderei erstattet wird, ist noch offen.

Brückelmann bestätigte der WZ, dass vor etwa 14 Tagen im Bereich Siegelberg ein Reh von einem Hund gerissen worden ist. Ob es sich um desselben Hund handelt, der am Montag ohne Leine am Stausee unterwegs war, sei reine Spekulation.

Meldungen über nicht angeleinte und jagenden Hunde im Wald gibt es immer wieder. Jäger Brückelmann: „Die Hunde trifft eigentlich keine Schuld. Die Halter halten sich nicht an die Leinenpflicht im Wald.“ spa

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