Kampfmittelräumdienst gibt grünes Licht für den Lückenschluss am Beyenburger Stausee. Der Abschluss ist für November geplant.

Kampfmittelräumdienst gibt grünes Licht für den Lückenschluss am Beyenburger Stausee. Der Abschluss ist für November geplant.
Die Lücke im Uferweg darf nun geschlossen werden. Archiv

Die Lücke im Uferweg darf nun geschlossen werden. Archiv

G. Hiege

Die Lücke im Uferweg darf nun geschlossen werden. Archiv

Beyenburg. Endlich! Seit April liegt die Brücke Remlingrade gut geparkt auf dem nahen Wanderparkplatz. Nun scheint absehbar, dass sie bis Ende September/Anfang Oktober an ihrem Bestimmungsort am Ausfluss des Beyenburger Stausees eingehoben werden kann.

„Der Knoten ist durchschlagen“, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung der Stadt. Letzte Sondierungen des Kampfmittelräumdienstes in der Vorwoche hatten ergeben, dass im Bereich der Kranstützen keine Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg liegen. Der Kran soll das tonnenschwere und 32 Meter lange Konstrukt in die Lücke des Rundwanderwegs um den See hieven.

Die Untersuchung, die vorgeschrieben ist und in den Händen der Bezirksregierung Arnsberg lag – die Brücke befindet sich auf Ennepetaler Gebiet – hatte sich länger hingezogen. Sie war notwendig geworden, nachdem die Auswertung alter Luftbilder ergeben hatte, dass Gefährdungen nicht auszuschließen sind, und bei einer ersten Sondierung Metall geortet worden war.

Nun kann die beauftragte Baufirma sechs bis acht Meter tiefe Metallpfähle in den Boden der Uferböschung rammen, um den Kranstützen sicheren Halt zu geben. Der Autokran soll auf der Bahnstrecke platziert werden. Wuppertals Baudezernent Frank Meyer bedankte sich beim Wupperverband, der Planung und Bau der Brücke von der Stadt übernommen hatte. Die Gesamtkosten betragen 900 000 Euro.

Nutzer der Brücke haben seit der Sperrung des später abgerissenen Vorgängerbauwerks im Sommer 2013 sehnsüchtig auf den Lückenschluss gewartet. Sie werden sich voraussichtlich noch bis November gedulden müssen, ehe sie darüber spazieren oder mit Booten darunter hindurchfahren können: „Nach dem Einhub müssen noch Anschlussarbeiten erfolgen, die je nach Wetterlage bis zu einem Monat in Anspruch nehmen“, teilte die Stadt mit. gh

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer