Probleme bereitet aber der zunehmende Vandalismus.

Hier ist immer was los: Auf dem Kinderspielplatz neben der Trasse hatten gestern Petra und Julia Black (v.l.) ihren Spaß.
Hier ist immer was los: Auf dem Kinderspielplatz neben der Trasse hatten gestern Petra und Julia Black (v.l.) ihren Spaß.

Hier ist immer was los: Auf dem Kinderspielplatz neben der Trasse hatten gestern Petra und Julia Black (v.l.) ihren Spaß.

Fischer

Hier ist immer was los: Auf dem Kinderspielplatz neben der Trasse hatten gestern Petra und Julia Black (v.l.) ihren Spaß.

Wichlinghausen. Zum richtigen Publikumsmagneten hat sich das „Bergische Plateau“ in Wichlinghausen entwickelt. Das Areal rund um den ehemaligen Rangierbahnhof, durch das die Nordbahntrasse führt, ist selbst an kalten Wintertagen ein Anziehungspunkt für Sportler, Spaziergänger und Familien.

Parkour-Anlage, Skaterhalle mit öffentlichem Café, Bolz- und Kinderspielplatz bieten neben der Trasse als beliebtem Rad- und Spazierweg jede Menge Freizeitmöglichkeiten.

Aber nicht alle Benutzer scheinen das harmonische Miteinander dort zu schätzen und so finden sich immer wieder zerbrochene Flaschen und Müll sowie zerstörtes Allgemeingut. Eine Anwohner-Initiative, die sich dafür eingesetzt hatte, dass der neue Kinderspielplatz auch schattenspendende Bäume erhält, stellte wenig später fest, dass ein Baum ausgerissen worden war. Franz-Georg Schmitz und andere Nachbarn hatten daraufhin Unterschriften für einen Antrag auf Neupflanzung gesammelt.

Treppenabgänge sollten verfüllt werden

„Die Verwaltung reagierte prompt, so dass eine formale Behandlung des Bürgerantrages in den städtischen Gremien nicht erforderlich wurde“, freut sich der engagierte Anwohner.

Doch nicht alle Probleme lassen sich so schnell lösen. „Was derzeit als Gesprächsthema noch im Raum steht, sind die am ehemaligen Bahnhof Wichlinghausen zwar abgesperrten, aber noch vorhandenen Treppenabgänge von und zum früheren Bahnsteig, die als großer Abfallbehälter dienen“, weiß Franz-Georg Schmitz. Sein Vorschlag: „Es wäre sicherlich sinnvoll und wünschenswert, die auch als Angsträume empfundenen Flächen zu verfüllen.“ Bei strahlendem Sonnenschein im neuen Jahr ließen sich die zahlreichen Besucher die Laune von diesem und anderen Müll, der aus der Silvesternacht noch übrig war, allerdings nicht vermiesen.

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