Auch ein Jahr später gibt es keine heiße Spur.

NACHGEHAKT
Tobias Wicht vermutet Profis hinter der Tat. Archiv

Tobias Wicht vermutet Profis hinter der Tat. Archiv

Uwe Schinkel

Tobias Wicht vermutet Profis hinter der Tat. Archiv

Heckinghausen. Am 8. Januar dieses Jahres hatten die maskierten Räuber Clubbesitzer Tobias Wicht im Büro des Butan brutal überfallen – und entkamen mit den Tageseinnahmen von knapp 10 000 Euro. Eine Spur zu den Tätern gibt es auch knapp ein Jahr nach der Tat nicht. Wie die Staatsanwaltschaft Wuppertal bestätigt, sind die Ermittlungen eingestellt worden. Mögliche Verdächtige hätten sich nicht finden lassen. Wicht war gegen 5 Uhr am Sonntagmorgen überfallen worden. Die maskierten Täter hatten ihr Opfer ins Büro gedrängt, ihm mit einem Totschläger auf den Kopf geschlagen, Wicht mit Kabelbindern gefesselt und seine Taschen durchsucht. Schließlich fanden sie den Tresorschlüssel und räumten den Safe leer, in dem die Einnahmen vom Vortag und Wechselgeld lagen. „Das waren Profis“, hatte der Clubbesitzer damals vermutet. Die Täter hätten sich nur für Bargeld interessiert. Sein Handy und seinen Laptop ließen sie liegen. Wicht hatte sich im Gespräch mit der WZ vor allem von der Brutalität der Männer, die mit osteuropäischem Akzent sprachen, schockiert gezeigt. Er vermutete damals, dass die Täter ihn ausspioniert hatten. Das Büro ist nicht vom Club aus zugänglich. Es könnte also jeder beobachtet haben, dass er Geld holt, so Wicht. „Das hat nichts mit dem Butan zu tun, es hätte auch ein Überfall auf eine Tankstelle sein können.“ est

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