Nächstebreck: Auf seinem Jahresempfang schüttete der Bürgerverein Geld für drei Projekte aus. Siegfried Hüsemann geehrt.

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Siegfried Hüsemann wird als erstes Bürgervereins-Mitglied mit der Nächstebrecker Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Er ist seit 38 Jahren Mitglied im Vereins-Vorstand und engagiert sich seit 26 Jahren in der Bezirksvertretung.

Siegfried Hüsemann wird als erstes Bürgervereins-Mitglied mit der Nächstebrecker Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Er ist seit 38 Jahren Mitglied im Vereins-Vorstand und engagiert sich seit 26 Jahren in der Bezirksvertretung.

Andreas Fischer

Siegfried Hüsemann wird als erstes Bürgervereins-Mitglied mit der Nächstebrecker Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Er ist seit 38 Jahren Mitglied im Vereins-Vorstand und engagiert sich seit 26 Jahren in der Bezirksvertretung.

Nächstebreck. "Europa kann nur funktionieren, wenn der Mensch seine Wurzeln nicht vergisst", sagt Hermann Josef Richter, Vorsitzender des Bürgervereins Nächstebreck. Schon aus dem Selbstverständnis des Vereins heraus - Identität und den Heimatgedanken in Nächstebreck zu wahren - unterstützen die mehr als 200 Mitglieder Vereine im Stadtteile. Richter gab auf dem Jahresempfang am Freitagabend stellvertretend für alle Mitglieder die "gute Fee" - auch in diesem Jahr bedachte er drei Vereine mit Spenden.

Erster Adressat: Die Jugendfeuerwehr Nächstebreck ist im Stadtteil mehr als Lebensretter im Feuerwehrauto. "Mindestens 50 Prozent unserer Arbeit widmen wir der Jugendarbeit", sagt Fabian Hausschild von der Wehr. Der "Orientierungspunkt für die Jugend", wie ihn Richter nennt, lebt die Gemeinschaft bei Ausflügen und Zeltlagern. Jetzt können sich die Jugendfeuerwehrleute über eine 700-Euro-Finanzspritze für einen Tischkicker freuen.

Damit der MGV Bracken die Fans bei Auftritten wieder mit neuem Lieder-Repertoire erfreuen kann, spendet der Bürgerverein ebenfalls 700 Euro für Noten.

Felder, Wiesen und Wälder prägen die Landschaft des Stadtteil im Osten des Tals. Maßgeblich präge dieses Bild auch der Kleingartenverein Löhrerlen. "In unserer Siedlung kann sich die Öffentlichkeit an Blumen und Beeten erfreuen", sagt Siegfried Weidemann vom Kleingartenverein. Damit die Hobby-Gärtener künftig ihr Gestrüpp zerkleinern können, sponsert der Bürgerverein einen Schredder mit 300 Euro. "Jetzt können wir endlich in unseren Gärten mulchen", sagt Weidemann.

Und da schließt sich der Kreislauf wieder: "Wir schweifen nicht in die Ferne - wir kümmern uns vor Ort um die Menschen im Stadtteil", sagt Richter.

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