Pläne der Beyenburger Kicker waren Thema in der Lokalpolitik.

Sondern. Der Sportplatz Sondern beschäftigte die Bezirksvertretung Beyenburg/Langerfeld auf ihrer Januarsitzung. Ohne große Diskussion und ohne Gegenstimme winkte sie die Offenlegung der Änderungen von Bebauungsplan und Flächennutzungsplan durch. Hintergrund: Der TSV Beyenburg möchte ein neues Vereinsheim errichten, weil das alte den Anforderungen nicht mehr entspricht. Parkplätze sollen eingerichtet werden und zur Siedlung hin ein Lärmschutzwall entstehen. Die Offenlegung der Pläne ist für die Zeit vom 10. März bis zum 11. April vorgesehen. Aufgenommen wurden die Anregungen von Anwohnern, den Lärmschutzwall gerade statt geschwungen auszuführen. Dadurch gewinnt man Platz für einige Parkplätze mehr. Ursprünglich sollten 41 entstehen, jetzt könnten es 45 sein.

Parkplatz soll nicht zum Wanderparkplatz werden

Damit der Parkplatz nicht, wie von Anwohnern befürchtet, als Wanderparkplatz genutzt wird, wird ihn der TSV außerhalb der Sportplatznutzung mit einer Schranke abschließen. Bisher gibt es am Sportplatz keine ausgewiesenen Parkflächen, so dass Besucher ihre Autos in den Wohnstraßen abstellen. Der Wall wird bepflanzt, zwischen Wall und Siedlung bleibt ein schmaler Streifen Wald erhalten. Für den restlichen Wald, der den Plänen weichen soll, wird Ersatz gepflanzt. Zwar nicht am Ort, wo sonst schon alles bewaldet ist, sondern im Bereich Uellendahl/Katernberg. Von den Baumaßnahmen soll der Wall als erstes ausgeführt werden, um die Bewohner der Siedlung vor dem restlichen Baugeschehen abzuschirmen. Wenn alles den vorgesehenen Gang geht, wird es im vierten Quartal den Feststellungsbeschluss für die Flächennutzungsplanänderung und den Satzungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplans geben.

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