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Das „Köhler“ öffnete Silvester zum vorläufig letzten Mal – ein Weiterbetrieb als Kneipe ist für den Vermieter nicht ausgeschlossen.

Das „Köhler“ öffnete Silvester zum vorläufig letzten Mal – ein Weiterbetrieb als Kneipe ist für den Vermieter nicht ausgeschlossen.

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Das „Köhler“ öffnete Silvester zum vorläufig letzten Mal – ein Weiterbetrieb als Kneipe ist für den Vermieter nicht ausgeschlossen.

Wuppertal. Hartnäckig hielt es sich, das Gerücht um das endgültige Aus der Kneipe „Zum Köhlerliesel“ (die WZ berichtete). Stimmt so nicht, klärt der Besitzer der Immobilie, Winfried Schimnossek, auf: Nur zu gern würde er die Köhlerliesel genau so vermieten wie sie ist. Einige Interessenten würde es bereits geben. Eine Entscheidung darüber, wer den Zuschlag bekommt, kann gleichwohl erst im Frühjahr erfolgen.

Denn der aktuelle Pachtvertrag läuft erst Ende Februar aus. „Bis dahin sind mir die Hände gebunden“, sagt der Vermieter. „Aber der Name Köhlerliesel soll auf jeden Fall bestehen bleiben.“ Einziges Kriterium: Der neue Mieter solle sich so verhalten, dass ein friedliches Miteinander zwischen Wirt und Nachbarn möglich ist. Dies habe es in den vergangenen Jahren leider nicht gegeben, berichtet Schimnossek.

Die übrigen Mieter der Immobilie hatten sich wegen der starken Verschmutzung der Obergrünewalder- als auch der Luisenstraße im vergangenen Juli sogar mit einem Schreiben, welches der WZ vorliegt, an die Stadt gewandt und sich über den Zustand beschwert. Darin hieß es aber auch: „Niemand im Luisenviertel erwartet ein ruhiges Nachtleben wie in einem Stadtrandbezirk.“ Na dann fehlt wohl nur noch der richtige Mieter, damit in der Köhlerliesel bald wieder Gäste bewirtet werden können. ull

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