Im Zaubersalon haben wieder acht Wuppertaler Nachwuchszauberer ihre Illusionen für die große Bühne vorgestellt.

Auch Bene Reinisch nutzte die Bühne beim 31. Zaubersalon in der Bandfabrik, um seine Tricks in einer 10-minütigen Show zu präsentieren.
Auch Bene Reinisch nutzte die Bühne beim 31. Zaubersalon in der Bandfabrik, um seine Tricks in einer 10-minütigen Show zu präsentieren.

Auch Bene Reinisch nutzte die Bühne beim 31. Zaubersalon in der Bandfabrik, um seine Tricks in einer 10-minütigen Show zu präsentieren.

Uwe Schinkel

Auch Bene Reinisch nutzte die Bühne beim 31. Zaubersalon in der Bandfabrik, um seine Tricks in einer 10-minütigen Show zu präsentieren.

Langerfeld. Mit wenig Puste und viel Mühe bläst Jean Olivier einen Luftballon auf, um ihn mit einem lauten Knall zerplatzen zu lassen – es hat sich trotzdem gelohnt, denn die Gummifetzen liegen zwar auf dem Boden, doch statt heißer Luft hält er ein I-Pad in der Hand. Dieses dient dann auch als Fernsteuerung für seine schwebende Assistentin – eine hübsche Dame ist es nicht, die ist leider abgesprungen, dafür ist ein kleiner Helikopter für die Show eingeflogen. Hauptsache es funktioniert und die ferngesteuerte Assistentin kann genauso gut Vorhersagen treffen.

Zauberkünstler proben für Deutsche Meisterschaften

Olivier Dezes alias Jean Olivier ist einer von acht jungen Zauberkünstlern, die am Dienstag magische Kunststücke im Zaubersalon in Wuppertal-Langerfeld präsentierten, bevor sie am kommenden Wochenende bei den Vorentscheidungen zu den deutschen Meisterschaften der Zauberkunst in Lübeck auftreten werden.

Auch Marcelo Lang will Zauberweltmeister werden. Er ist groß, trägt Brille und einen beigefarbenen Pullunder über einem karierten Hemd. Wahrscheinlich fehlt ihm einfach die geheimnisvolle magische Aura und seine Tricks funktionieren deswegen nicht auf Anhieb: Knoten wollen sich nicht lösen, Gegenstände verschwinden nicht.

Doch charmant erklärt er einem Gast: „Ihr Ring ist gar nicht verschwunden. Das geht auch gar nicht, wäre ja Zauberei.“ Plötzlich klappt es dann doch und am Ende findet sich der Ehering sogar wieder. Dann staunt nicht nur das Publikum, das alles aus nächster Nähe beobachtet hat, sondern auch der ausgebildete Diplom-Clown-Schauspieler selbst.

„Manipulation ist die Königsdisziplin der Zauberkunst“, erklärt Marc Hoff, der als Rufus Grey die Show moderiert und das Publikum ganz nebenbei mit Magie in Erstaunen versetzt.

Jeder Künstler nutzt seine zehn Minuten auf der Bühne anders: Ob durch Humor, aufwendige Effekte oder die ruhigen positiven Gedanken eines Mentalisten – für vielseitige Unterhaltung wurde gesorgt, die Gäste waren verblüfft.

www.zaubersalon-wuppertal.de

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