Mentalmagier Falco Spitz verzaubert sein Publikum in Langerfeld mit Tricks und Täuschung.

Falco Spitz
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Gerhard Bartsch

Falco Spitz

Langerfeld. Für Sabrina Köring (28) bleibt es unerklärlich: „Wie funktioniert das?“, rätselt sie mit gerunzelter Stirn. Was sie gerade gesehen hat, ist tatsächlich verblüffend: Auf der Bühne der Bandfabrik sitzt ein junges Paar getrennt voneinander auf zwei Stühlen. Beide haben die Augen geschlossen. Dann passiert es: Zauberkünstler Falco Spitz tippt auf die rechte Schulter des Mannes. Aber warum will seine Partnerin die Berührung an genau derselben Stelle gespürt haben?

Für Falco Spitz ist die Erklärung einfach: Er spricht vom geistigen Band, das seine beiden Test-Personen verbunden hat. Oder doch nur ein Trick? „Auf jeden Fall sehr spannend und inspirierend“, sagt Sabrina Köring. Sie und gut 70 andere Besucher erlebten beim 41. Zaubersalon in der Bandfabrik Zauberkunststücke zwischen Psychologie und Täuschung unter dem Motto „Magische Comedy“.

Besucher staunen über die Königsdisziplin der Zauberkunst

Auch dieses Mal waren die Plätze in der Bandfabrik komplett besetzt: „Wir bieten Unterhaltung der leichten Art“, sagt Henry Wahl, als Vorsitzender des Magischen Zirkels Gastgeber des Abends. „Die Leute staunen gerne, ohne die Geheimnisse hinter der Zauberkunst erfahren zu wollen.“

Falco Spitz, Attraktion des Abends, versichert auf der Bühne indes, dass er als Hellseher des Jahres 2018 ausgezeichnet werde – das wisse er selbstredend schon jetzt. Seine Zuschauer verzaubert er mit kuriosen Sinnes- und optischen Täuschungen, mit Gedankenlesen und Hypnose bis zur Entfesselungskunst.

So errät der Magier Begriffe, die sich Besucher aus dem Publikum von einer Einkaufsliste eingeprägt haben, und sorgt so für Verblüffung. „Mentalmagie ist die Königsdisziplin“, sagt Donatus Weinert vom Magischen Zirkel. Sie fasziniere besonders viele Menschen – „weil es unerklärlich bleibt“.

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