Am Montag durften Leser einen exklusiven Blick auf die Baustelle werfen. Die Barmer Spielstätte eröffnet im Herbst.

Organisatoren und Gewinner der Aktion „Wie soll die neue Bühne heißen?“: Peter Vaupel (Theaterfreunde), Enno Schaarwächter (Bühnen), Brigitte Tokloth, Ralph und Brigitte Hagemeyer, Renate Möller, Günter Völker (Theaterfreunde), Siegfried Wächter, Wilfried Schossow und Klaus Schäfer (v.l.) vor dem Theater.
Organisatoren und Gewinner der Aktion „Wie soll die neue Bühne heißen?“: Peter Vaupel (Theaterfreunde), Enno Schaarwächter (Bühnen), Brigitte Tokloth, Ralph und Brigitte Hagemeyer, Renate Möller, Günter Völker (Theaterfreunde), Siegfried Wächter, Wilfried Schossow und Klaus Schäfer (v.l.) vor dem Theater.

Organisatoren und Gewinner der Aktion „Wie soll die neue Bühne heißen?“: Peter Vaupel (Theaterfreunde), Enno Schaarwächter (Bühnen), Brigitte Tokloth, Ralph und Brigitte Hagemeyer, Renate Möller, Günter Völker (Theaterfreunde), Siegfried Wächter, Wilfried Schossow und Klaus Schäfer (v.l.) vor dem Theater.

Thema und Ziel der morgigen Wanderung ist die Stauden-Gärtnerei Arends-Maubach.

Stefan Fries, Bild 1 von 2

Organisatoren und Gewinner der Aktion „Wie soll die neue Bühne heißen?“: Peter Vaupel (Theaterfreunde), Enno Schaarwächter (Bühnen), Brigitte Tokloth, Ralph und Brigitte Hagemeyer, Renate Möller, Günter Völker (Theaterfreunde), Siegfried Wächter, Wilfried Schossow und Klaus Schäfer (v.l.) vor dem Theater.

Barmen. Wird das Theater modern eingerichtet? Gleich die erste Frage, die WZ-Leserin Brigitte Tokloth angesichts der neuen Spielstätte stellt, geht ans Eingemachte. Bühnen-Geschäftsführer Enno Schaarwächter formuliert es so: „Der Anbau wird eine rote Plattierung erhalten, der Rest eine graue. Innen drin wird es schwarz – ein Theater muss dunkel sein. Dafür gibt es einen verglasten Eingangsbereich, der luftig wird.“

Keine Frage: Neugierig und gespannt sind sie – die Leser, die die Wuppertaler Bühnen, die Theaterfreunde Wuppertal und die WZ am Montag zur Baustellenbesichtigung inklusive Preisübergabe nach Barmen eingeladen hatten. Wie soll die neue Spielstätte am Historischen Zentrum heißen? 717 Namensvorschläge waren in der Redaktion eingegangen, eine Fachjury hat die besten drei Ideen in die Endrunde gewählt (siehe Info-Kasten).

Hauptgewinn geht an Siegfried Wächter

Der endgültige Name soll nach Ostern feststehen – die Namen der Gewinner der WZ-Aktion sind hingegen bereits bekannt. Weil gleich eine ganze Reihe Leser dieselben Vorschläge machte und daher gelost werden musste, fungierte Bühnen-Mitarbeiterin Tatjana Siemens am Montag als Glücksfee – sie zog die Hauptgewinner.

Einer von ihnen war live dabei und konnte sein Glück kaum fassen: Wenn es nach Siegfried Wächter geht, soll die Bühne auf den Namen „Theater am Engelsgarten“ getauft werden. Gelohnt hat sich seine Teilnahme jetzt schon: Als einer der Hauptgewinner erhält er ein Bühnen-Abo für die Saison 2014/2015, gültig für zwei Personen.

Es trifft den Richtigen, denn Wächter ist seit den 50er Jahren begeisterter Theatergänger. „Ich kenne noch die alte Spielstätte, die an der Bergstraße lag“, erzählt er sichtlich bewegt. „Das war eine tolle Zeit.“ Horst Tappert und Ursula von Reibnitz hat Wächter regelmäßig auf der Bühne erlebt. „Seitdem bin ich theaterbegeistert“, betont er und seine Augen funkeln. „Hier sind viele spätere Filmstars aufgetreten. Also muss Wuppertal ein guter Boden sein.“

Die Bühne misst elf mal elf Meter: „Es wird kein Zimmertheater“

Wie soll die neue Bühne heißen? Theater am Engelsgarten, Schauspiel Wuppertal oder Hoftheater? Theaterbesucher können bis Ostern ihren Favoriten küren: 5000 Stimmkarten liegen im Büro der Kulturkarte und an den Spielstätten der Bühnen aus.

Eine Jury hat die drei Namen unter insgesamt 717 Leser-Vorschlägen ausgewählt. Aufgrund von Mehrfachnennungen mussten die drei Hauptgewinner ausgelost werden. Die restlichen der am Montag eingeladenen Gewinner erhalten jeweils zwei Freikarten.
 

Das glauben und hoffen auch die übrigen Theaterfreunde, die am Montag einen ersten Blick in das Gebäude werfen konnten, das erst im September offiziell seine Pforten öffnet. Denn nicht nur die Vergangenheit zählt – noch wichtiger ist die Zukunft. Dabei konnte das Timing kaum besser sein: Wenige Stunden vor seinem Start in den Ägypten-Urlaub konnte Wächter eine exklusive „Baustellen-Führung“ erleben – und seinen Gewinn mit Kaffee und Gebäck feiern.

Noch braucht es Phantasie, um sich vorzustellen, dass in einem ehemaligen Depot des Historischen Zentrums vor bis zu 160 Zuschauern Theater gespielt werden soll. Im Innern stehen zumindest schon die Fundamente für die aufsteigenden Sitzreihen. „Die Bühne wird elf mal elf Meter groß“, erklärt Schaarwächter. „Das ist vergleichsweise groß. Auf jeden Fall ist es kein Zimmertheater.“ Seit kurzem steht der Vorbau, der am Ende Künstlergarderoben beherbergen wird. „Dort wird auch ein Lastwagen andocken und Kulissen anliefern können.“

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