Ein findiger Vohwinkeler hat im Internet seinen Schnee versteigert - für 2,49 Euro.

Diese Schneeberge sind verkauft. Die auf den folgenden Fotos sind noch zu haben. Der Verkäufer hat uns eine Auswahl seines Schnees per Email geschickt. Für weitere Fotos aufs Bild klicken.
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30 Zentimeter Schnee - das ist schon mal ein Erinnerungsfoto wert.

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Wuppertal. Der ein oder andere wünscht sich in diesen Tagen vermutlich, der weiße Berg vor seiner Tür würde endlich verschwinden. Einer dagegen kann Tauwetter gerade so gar nicht gebrauchen. Ein findiger Vohwinkeler hat heute auf einer bekannten Internetplattform original Wuppertaler Schneeberge versteigert - zum Selbstabholen versteht sich. Der Beschreibung nach handelt es sich um 1,80 Meter große Prachtexemplare "der Kategorie Neuschnee fast ohne Verunreinigung". Dennoch wurde der Zustand als "gebraucht" angegeben. Im Gespräch mit der WZ verrät der Verkäufer, der seinen vollen Namen lieber für sich behält: "Ich habe in diesem Winter so viel Schnee geschippt wie nie zuvor. Wir wissen hier gar nicht mehr wohin mit dem Zeug. Gestern allein war ich zwei Stunden draußen. Da habe ich gedacht: Jetzt verkaufe ich den Schnee einfach."

Der Mann im Ruhestand machte kurzen Prozess und stellte ein Bild "seiner" Berge dazu. Potentielle Käufer hatten schnell die Verhandlungen aufgenommen. So fragt einer in der Kommentarfunktion unterhalb des Angebots, ob es denn auch Glühwein zur Abholung gibt. Die Antwort des Verkäufers: "Nur gegen Barzahlung". Die Anfrage, eine einzelne Flocke abzunehmen, wurde negativ beschieden. Denn eines ist klar: Die Berge sind nur in gute Hände abzugeben und zwar in einem Stück. 

Ob das Geschäft mit dem Schnee lohnenswert ist, ist dagegen stark zu bezweifeln. Schon heute legt der Winter wieder kräftig Gratis-Schnee nach. Um 8.49 Uhr heute Morgen ist die Auktion zudem ausgelaufen -  die weißen Berge gingen für gerade einmal 2,49 Euro weg. "Und dabei wachsen die Berge ja sogar noch", sagt der Verkäufer lachend. Ob sich der Käufer tatsächlich bei ihm meldet, kann er nicht sagen. "Ich warte jetzt einfach mal ab." Zum Glühwein-Angebot steht er nach wie vor: "Den werde ich gleich besorgen."

Das Angebot ist hier zu sehen.

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