Beim Handball-Turnier der Grundschulen zeigten alle Teams großen Einsatz. Corneliusschule holt sich den Pokal.

Zehn Grundschul-Mannschaften spielten auf Küllenhahn um den Sieg – der ging am Ende nach Vohwinkel.
Zehn Grundschul-Mannschaften spielten auf Küllenhahn um den Sieg – der ging am Ende nach Vohwinkel.

Zehn Grundschul-Mannschaften spielten auf Küllenhahn um den Sieg – der ging am Ende nach Vohwinkel.

Andreas Fischer

Zehn Grundschul-Mannschaften spielten auf Küllenhahn um den Sieg – der ging am Ende nach Vohwinkel.

Küllenhahn. Sportlicher Ausnahmezustand herrschte am Samstag rund um das Sportzentrum auf Küllenhahn. Während im Schwimmsportleistungszentrum ein Wettkampf des SV Bayer stattfand, lockten die beiden Sporthallen gleich nebenan Zuschauer und Aktive zum Wingenroth-Cup. Das Handballturnier der Wuppertaler Grundschulen so etwas wie der kleine Bruder der Schulsportfußballturniere.

„Das waren richtig schöne und auch spannende Spiele.“

Jürgen Roß, Vorsitzender des Handball-Kreises, über den diesjährigen Wingenroth-Cup.

Und wieder einmal traten die Endrundenteilnehmer, die überwiegend aus Dritt- und Viertklässlern bestehen, den Beweis an, dass nicht nur die Handballprofis des Bergischen HC das Publikum begeistern können. Denn auch die Nachwuchs-Oelzes und -Hoßes spielen bereits einen gepflegten Ball, wenngleich es dem einen oder anderen noch ein wenig an Übersicht und taktischer Disziplin mangelt. Aber eben das sorgt eben für das gewisse Etwas beim Wingenroth-Cup.

Zehn Mannschaften spielten in zwei Fünfergruppen um den Einzug in die Platzierungsspiele – und bereits in der Vorrunde bekamen die 300 Zuschauer eine Menge geboten. „Das waren richtig schöne und auch spannende Spiele“, freute sich Jürgen Roß, der Vorsitzender des Handball-Kreises, der gemeinsam mit dem Sport- und Bäderamt das Turnier ausrichtet.

In den Gruppenspielen sahen die Zuschauer zahlreiche Kantersiege

Wirklich spannend wurde es allerdings erst in den Platzierungsspielen (siehe Kasten). Die Gruppenspiele boten hingegen etliche Kantersiege. In Gruppe eins taten sich da besonders die Berg-Mark-Straße und die Marienstraße hervor, die sogar zweistellig trafen. Im letzten Gruppenspiel trafen dann beide Teams im direkten Duell aufeinander, in dem Berg-Mark in einem regelrechten Krimi mit 5:4 die Oberhand behielt und sich als Gruppenerster ins Endspiel einzog.

In der anderen Vorrundengruppe war die Corneliusstraße das Maß aller Dinge. Lediglich Hütterbusch konnte die Vohwinkeler phasenweise in Verlegenheit bringen, musste sich am Ende dann aber trotzdem mit 4:6 geschlagen geben.

Corneliusschule lässt sich im Finale die Butter nicht vom Brot nehmen

In den Platzierungsspielen trafen die jeweiligen Tabellenfünften, -vierten, -dritten sowie zweiten und ersten der beiden Vorrundengruppen aufeinander:
Spiel um Platz neun GS Peterstraße – GS Engelbert-Wüster-Weg 5:4 (n. Siebenmeter-Werfen, 3:3)
Spiel um Platz sieben GS Rudolfstraße - GS Kruppstraße 6 : 3
Spiel um Platz fünf: GS Thorner Straße - GS Rottsieper Höhe 5:2
Spiel um Platz drei: GS Marienstraße - GS Hütterbusch 3 : 5
Spiel um Platz eins: GS Berg-Mark-Straße - GS Corneliusschule 2 : 7

Namensgeber des Turniers ist Horst Wingenroth, der vor mehr als einem Jahrzehnt mit seinem Unternehmen die Wuppertaler Erstligahandballer sponsorte. Das Grundschulturnier war dem Mann, der von seinen Freunden nur “Hotti” gerufen wird immer schon eine Herzenssache, die er deswegen auch noch als Privatier unterstützt.

Die Corneliusschule, die im vergangenen Jahr mit Platz vier noch knapp das Treppchen verpasst hatte, ließ sich dann auch im Finale die Butter nicht vom Brot nehmen. Mit 7:2 gewann die Truppe gegen die Berg-Mark-Straße und sicherte sich als beste Mannschaft des Tages verdientermaßen den Wingenroth-Cup.

Größte Dramatik im Spiel um Platz neun

Wesentlich knapper ging es in den anderen Platzierungsspielen zu. Für den größten Nervenkitzel zeichneten die Peterstraße und Engelbert-Wüster-Weg im Spiel um Platz neun verantwortlich. Nach regulärer Spielzeit hieß es 3:3, so dass das Siebenmeterwerfen die Entscheidung bringen musste. Am Ende feierten die Kinder von der Peterstraße einen 5:4-Erfolg, der sich nach so viel Dramatik fast so gut anfühlte wie Platz eins.

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