Sechstklässler lesen beim Vorlesewettbewerb im Bücherschiff aus Klassikern und Kinderbüchern.

Jannik las im Bücherschiff aus „Karlsson vom Dach“.
Jannik las im Bücherschiff aus „Karlsson vom Dach“.

Jannik las im Bücherschiff aus „Karlsson vom Dach“.

Uwe Schinkel

Jannik las im Bücherschiff aus „Karlsson vom Dach“.

Wuppertal. Finn ist stolzer Gewinner des Vorlesewettbewerbs. Zusammen mit Jannik, Anne, Patrizia, Imad, Kim, Nadine, Hanna, Frederik, Dennis, Janine, Felix, Alexander, Vanessa, Pietro und Daniel stellte er sich Mittwochnachmittag dem Wettkampf. 16Sechstklässler waren in Gruppe B - Gymnasien, Real- und Gesamtschulen - im Bücherschiff angetreten und damit 16 junge Leute, die sich vorher im Wettstreit an ihren jeweiligen Schulen durchgesetzt hatten.

"Alle sind heute aufgeregt", fasste Ursula Gallep, von Jury-Mitglied Werner Scheller als "die gute Seele und seit zehn Jahren Organisatorin dieser Veranstaltung" gelobt, die Stimmung zusammen. Tatsächlich waren einige der Kinder offensichtlich so nervös, dass ihnen die zarten Stimmen in der bis auf den letzten Stuhl besetzten Jugendbibliothek zu versagen drohten.

In zwei Runden, quasi Kür und Pflicht, traten die Kinder an. Zunächst durften sie eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch präsentieren. Dann ging es in der Pflichtrunde um einen Vortrag aus einem Werk, auf das sie sich vorher nicht vorbereiten konnten. "Ich habe ‚Wir Kinder aus Bullerbü’ ausgewählt, weil es in der Grundschule mein liebstes Buch war und ich es noch immer gerne lese", erklärte Vanessa ihre Auswahl.

Daniel hingegen hatte Thomas Brezinas "Der unsichtbare Spieler", während sich Alexander mit J.R.R. Tolkiens "Der kleine Hobbit" einen ewig schönen Klassiker ausgesucht hatte. Die Fünf-Personen-Jury, darunter Wuppertals Vorjahressiegerin Salma, hatte die Qual der Wahl.

Thematisch ging es um kriminalistische Einlassungen und Detektivclubs, ums Mädchenthema "Pferde" oder, wie in Kims Beitrag, um einen schwarzen Kater namens Nero, dessen niedlichen Schnäuzchen "miaus" sie täuschend echt imitierte. Stilistisch reichte das Repertoire von reinem Vorlesen bis zum imaginären Spiel mit verschiedenen Sprechstimmen.

So wie bei Finn, der mit flüssigem Lesestil und guter Textinterpretation mit Roald Dahls "Charlie und die Schokoladenfabrik" überzeugte. Voraussichtlich im April tritt er in Essen zum Bezirksentscheid an.

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