17 Gymnasiasten proben mit Musiker Björn Krüger für den großen Auftritt.

Schule
„Chemistry of 17“ nennt sich die Schüler-Band des Gymnasiums Vohwinkel.

„Chemistry of 17“ nennt sich die Schüler-Band des Gymnasiums Vohwinkel.

Uwe Schinkel

„Chemistry of 17“ nennt sich die Schüler-Band des Gymnasiums Vohwinkel.

Wuppertal. Liebe, Hoffnung und Vergänglichkeit – große Worte. Siebzehn Schüler des Gymnasiums Vohwinkel haben aus ihnen ein Lied gemacht. „Der Reiz von dem Text geht davon aus, dass sowohl eine Person als auch eine Stadt gemeint sein kann“, sagt Volker Morgenstern. Er ist Lehrer am Gymnasium Vohwinkel – eigentlich „nur“ für Englisch und Geschichte, aber seit mehr als 20 Jahren leitet er verschiedene Musik-Arbeitsgemeinschaften der Schule.

Schüler können in der Rock AG eigene Songs schreiben und aufnehmen

Im Rahmen des Projektes „Kultur und Schule“ beantragte Morgenstern Fördergelder, um mit seiner Rock AG unter professioneller Leitung ein eigenes Album aufnehmen zu können. Der Antrag wurde bewilligt. Uncle Ho-Schlagzeuger Björn Krüger, ehemaliger Schüler des Gymnasiums, stieg als Musik-Profi mit ein. Seit September 2010 arbeitet er mit seinem ehemaligem Lehrer Volker Morgenstern und dessen Schülern an eigenem Material und fand gar nicht so schlecht, was die Schülerband mit dem Namen „Chemistry of 17“ sich Woche für Woche bei den Proben erarbeitete.

Neben den Liedtexten stammen auch die Arrangements von den elf- bis 19-jährigen Jungen und Mädchen. Und nicht nur das: Vollblut-Musiker Krüger gefiel so gut, was er hörte, dass er die Gymnasiasten beim Schülerrockfestival auf der Bühne sehen wollte. Über eine „Wild Card“ schafften die Schüler es tatsächlich ins Programm. Am 22. Januar werden sie zwei eigene Songs präsentieren. „Die Chemie stimmt zwischen den Jugendlichen“, sagt Lehrer Morgenstern und spielt damit auf den Bandnamen an. „Jetzt müssen sie noch routinierter werden.“

Wurde während der Schulzeit einmal pro Woche geprobt, traf sich die Band in den Winterferien zu sechs Proben, die jeweils drei Stunden dauerten, denn es sind nur noch zwei Wochen bis zum großen Auftritt vor mehr als 4000 Zuschauern. Und danach soll das eigene Album in Angriff genommen werden.

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