Das Improvisationstheater B.75 reihte auf der Bühne der Börse einen Ulk an den anderen.

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Die Theatergruppe B.75 hat sich vor drei Jahren zusammengeschlossen.

Die Theatergruppe B.75 hat sich vor drei Jahren zusammengeschlossen.

Gerhard Bartsch

Die Theatergruppe B.75 hat sich vor drei Jahren zusammengeschlossen.

Elberfeld. Schlagfertig und spontan, urkomisch und in keiner Sekunde verlegen – so präsentierten sich die sieben Köpfe des Wuppertaler Improvisationstheaters B.75 Katti, Jenni, Norman, Maddin, Stephan, Alex und Sindi jetzt in der Börse. Mit ehrlicher und authentischer Kleinkunst begeisterten sie das interaktiv mit einbezogene Publikum.

Wenn ein Tänzer und ein Choleriker ein Ikearegal aufbauen

Die Vorlagen der Zuschauer, zu denen sich die Truppe blitzschnell einen Sketch einfallen lassen musste, hatten es in sich. So musste ein Mitglied der Theatergruppe vor die Tür, um dann zurück auf der Bühne herauszufinden, was sich das Publikum soeben für einen Grund ausgedacht hatte, warum es dieses Jahr für ihn nicht möglich ist, auf der betrieblichen Weihnachtsfeier wieder den Weihnachtsmann zu spielen. Die Akteure meisterten die Aufgabe mit Bravour.

Ein weiterer Brüller an diesem Abend: Drei der Männer versuchten sich am Aufbau eines Ikea-Schranks – und das Publikum sollte sich für sie Eigenschaften ausdenken. So war der eine cholerisch, der andere stumm und der dritte litt unter schrecklicher Tanzwut.

Ein Ulk reihte sich an den nächsten, die Gruppe strapazierte die Lachmuskeln des zahlreichen Publikums – absolut sehenswert.

Seit 2010 gibt es das Impro-Theater B.75. In der Kantine hatten sich die Kollegen erstmals zu diesem Spaß verabredet und proben seither in einem Raum, mit der Ziffer der B.75.

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